mini|Ein älterer Citaro C1. Dieser Wagen war einer der ersten mit der Orange-Blauen RNV-Lackierung. Hier ist er am Weinheimer Dürreplatz. mini|Rhein-Neckar-Variobahn (RNV6ER) 2221 in Ludwigshafen Oggersheim. 4 Varianten wurden von 2002 bis 2013 ausgelieft, darunter 6-Achser Fahrzeuge mit Ein- oder Zweirichtung und 8-Achser Fahrzeuge mit Ein- oder Zweirichtung mini|Rhein-Neckar-Tram (RNT) Doppeltriebwagen 1513-1514 auf der Linie 1. Diese Version mit 60 Meter gilt als Längste Straßenbahn der Welt alt=2 6MGTs rnv|mini|GT6N/6MGT Wagen 2207 und 5611 am Paradeplatz mini|ET6 mit EB6 auf der Rhein-Haardtbahn, Wagen 1015+1055 mini|GT8(Z) der ehem. HSB in Leimen, Wagen 204 mini|GT8N 516 am Mannheimer Paradeplatz mini|M8C-NF 3257 an der Haltestelle Stadtwerke mini|GT8K am Hauptbahnhof Mannheim, Wagen 4114 mini|GT8K „Miramar-Bahn“, Wagen 4115 mini|V6 an der Haltestelle Strohmarkt mit „Tschüss V6“ auf der Anzeige mini|MGT6D Wagen 3262 an der Haltestelle Heidelberg Hbf Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) – Eigenschreibweise rnv – ist ein Verkehrsunternehmen, das im Rhein-Neckar-Raum in den Großstädten Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen am Rhein den öffentlichen Personennahverkehr betreibt, sowie die fünf mit den meterspurigen Stadtbahnstrecken verbundenen Eisenbahnstrecken von Mannheim-Käfertal nach Heddesheim, von Mannheim-Käfertal nach Weinheim, von dort nach Heidelberg-Handschuhsheim und von Mannheim Kurpfalzbrücke nach Heidelberg (ehemals Oberrheinische Eisenbahn) sowie von Bad Dürkheim nach Ludwigshafen-Oggersheim (ehemals Rhein-Haardtbahn).
Entstehung Die Gesellschaft entstand 1999pro-bahn-bw.de als RNB GmbH, später Rhein-Neckar-Bahn GmbH (RNB), mit Sitz im Luisenring. Damals war vorgesehen, dass sich das Unternehmen zusammen mit der DB Regio AG an der Ausschreibung der S-Bahn RheinNeckar beteiligen sollte.ww2.heidelberg.de Dies scheiterte jedoch aus rechtlichen Gründen.
Das Unternehmen wurde zur Rhein-Neckar-Verkehr GmbH umgewandelt zum 1. Oktober 2003 durch Bildung eines gemeinsamen Tochterunternehmens der fünf bisher in der Region tätigen Verkehrsunternehmen Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG (HSB), MVV Verkehr AG, MVV OEG AG, Rhein-Haardtbahn GmbH (RHB) und Verkehrsbetriebe Ludwigshafen GmbH (VBL). Seit dem 1. März 2005 erbringt die RNV im Auftrag der Mutterunternehmen die Verkehrsleistungen im Rahmen des Verkehrsverbund Rhein-Neckar.
Die Gründung der RNV war nötig, da die einzelnen Unternehmen allein in einem liberalisierten Verkehrsmarkt nicht wettbewerbsfähig waren. Durch einen optimierten Personaleinsatz – die gleiche Leistung wird mit weniger Personal erbracht – und einen neuen Haustarifvertrag mit im Vergleich zu den Mutterunternehmen niedrigeren Löhnen und Gehältern werden die Personalkosten gesenkt. Auch durch den gemeinsamen Einkauf für Waren und Dienstleistungen sollen Synergieeffekte realisiert werden.
Die bisher bei den Mutterunternehmen beschäftigten Mitarbeiter verbleiben dort und werden im Wege der Arbeitnehmerüberlassung der RNV zur Verfügung gestellt. Die RNV zahlt jedoch nur die Lohnkosten nach dem neuen Haustarifvertrag. Der Restbetrag verbleibt bei den Mutterunternehmen als Restrukturierungskosten. Neueinstellungen werden nur noch bei der RNV zu den dort geltenden Tarifen vorgenommen.
Die Infrastruktur verbleibt bei den Mutterunternehmen, wird jedoch von der RNV instand gehalten.
Der Fahrzeugpark der Mutterunternehmen wurde in die RNV eingebracht. Eine Ausnahme bilden 56 in den Jahren 1994 bis 1996 von der MVG (Mannheimer Verkehrs-Aktiengesellschaft) und von der OEG beschaffte Niederflurwagen, die im Rahmen des Cross-Border-Leasings mit Wilmington Trust an die heutige MVV Verkehr GmbH gebunden sind. Daher können sie nicht als Sachleistung eingebracht werden.
Auch die Fahrzeuginstandhaltung wird von der RNV erledigt. Dafür wurde die schon vorher den Gesellschaftern der RNV gehörende Zentralwerkstatt für Verkehrsmittel (ZWM) in das neue Unternehmen eingebracht und wird innerhalb der RNV nun als Schwerpunktwerkstatt bezeichnet.
Die wettbewerbsfähigen Strukturen sollen auch dazu genutzt werden, die in den kommenden Jahren auslaufenden Konzessionen für Linien im Rhein-Neckar-Kreis zu gewinnen, die bisher von der HSB und der MVV OEG AG bedient werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass sich die RNV bei weiteren Linienausschreibungen im Rhein-Neckar-Raum beteiligt.
Ende 2005 übernahm die RNV die Omnibusbetriebe Mühlhäuser, die zur V-Bus GmbH umfirmiert wurden. Im März 2006 wurden die Omnibusbetriebe Beth in V-Bus eingegliedert.
Im Jahr 2009 übernahm die RNV die Konzessionen für den Linienverkehr in den drei Städten.
Seit 2014 werden Bilder von Überwachungskameras an den Haltestellen in die Leitstelle übertragen, wo diese zur Anschlusssicherung genutzt werden sollen.
Mit dem Stand 2024 unterhält die RNV ein Streckennetz von 1.009 km. Sie verfügt über 214 Schienenfahrzeuge und 265 Busse, die mit rund 2000 Mitarbeitern betrieben werden.
Übernahmen Als erste Tochtergesellschaft der RNV entstand Ende 2005 die V-Bus GmbH durch Übernahme des Reisedienst Oskar Mühlhäuser in Viernheim, an der die RNV 100 Prozent der Anteile hält. Im März 2006 folgte die Übernahme der Omnibusbetriebe Beth GmbH aus Lampertheim.
Linien Bahnstrecken Straßenbahnen: Straßenbahn Mannheim/Ludwigshafen Straßenbahn Heidelberg Oberrheinische Eisenbahn: Bahnstrecke Mannheim-Käfertal–Heddesheim Bahnstrecke Mannheim–Weinheim Bahnstrecke Weinheim–Heidelberg Bahnstrecke Mannheim Kurpfalzbrücke–Edingen–Heidelberg Rhein-Haardtbahn: Bahnstrecke Bad Dürkheim–Ludwigshafen-Oggersheim
Liniennummern Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 wurde begonnen, die Liniennummern im gesamten Bereich der RNV in Zusammenarbeit mit dem VRN zu vereinheitlichen. So wurden den Buslinien in Mannheim und allen Heidelberger Linien neue Nummern zugewiesen. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 wurde im Rahmen einer kompletten Umgestaltung des Busnetzes in Ludwigshafen dieser Prozess abgeschlossen.
Vorher gab es in Mannheim und Heidelberg Straßenbahnlinien mit derselben Nummer, während die Mannheimer und Heidelberger Busse nicht in das vom VRN angedachte Schema mit dreistelligen Liniennummern passten (Mannheim mit Buchstaben, Heidelberg mit zweistelligen Nummern). Als Kompromiss zwischen RNV und VRN wurden den Linien innerhalb und zwischen den drei Großstädten sowie der Rheinfähre Altrip ein- und zweistellige Nummern zugeordnet.
Die Liniennummern von 1 bis 98 sind wie folgt aufgeteilt:
1, 2, 3, 6, 6A, 7, 10, 12, 15, 16 Stadtbahnlinien in Mannheim und Ludwigshafen 4, 4A, 4X, 9X Rhein-Haardtbahn (RHB) mit Übergang ins Stadtgebiet Mannheim/Ludwigshafen: 5, 15 Oberrheinische Eisenbahn (OEG) mit Übergang in die Stadtgebiete Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen M1-M5 Nachtbuslinien in Heidelberg („Moonliner“) 21–24, 26 Straßenbahnlinien in Heidelberg 20, 27–39 Buslinien in Heidelberg 40–69 Buslinien in Mannheim 70–89 Buslinien in Ludwigshafen 90–97 Nachtbuslinien in Ludwigshafen
Buslinien mit regionalem Charakter, die sich bisher teilweise im Nummernbereich der Städte befanden, wurden im Rahmen der Liniennetzumgestaltungen in die 500er-, 600er- und 700er-Nummernbereiche verlegt, die vom VRN für das Umland der Städte vorgesehen sind. Die 100er- und 200er-Bereiche, in die früher vom VRN die Linien der drei Städte teilweise entgegen der tatsächlichen Verwendung einsortiert waren, werden seit einer parallel zu der in Mannheim und Heidelberg durchgeführten Liniennummernumstellung für die Buslinien der Westpfalz verwendet. Linienverlauf Stadtbahn / Straßenbahn Stand: 26. September 2026
Linie Linienverlauf Takt Mo–Fr Takt Samstag Takt Sonntag Schönau <> Rheinau Bahnhof über Waldhof Bf – Luzenberg – Alte Feuerwache – Abendakademie – Marktplatz – Paradeplatz – Universität – MA Hauptbahnhof – Tattersall – Krappmühlstraße – Technische Hochschule – Neckarau Bf – Rheinau Karlsplatz
Im Frühverkehr ab Alte Feuerwache über Kurpfalzbrücke – Rheinstraße anstatt Abendakademie – Marktplatz 10 Minuten 10 Minuten 20 Minuten Feudenheim <> Neckarstadt West über Universitätsklinikum – Nationaltheater – Rosengarten – Wasserturm – Paradeplatz – Rheinstraße – Kurpfalzbrücke – Alte Feuerwache 10 Minuten 10/20 Minuten 20 Minuten Rheingoldhalle <> Sandhofen über Neckarau West – MA Hauptbahnhof Süd – MA Hauptbahnhof – Kunsthalle – Wasserturm – Paradeplatz – Marktplatz – Abendakademie – Alte Feuerwache – Luzenberg
Im Nachtverkehr ab Alte Feuerwache über Kurpfalzbrücke – Rheinstraße anstatt Abendakademie – Marktplatz Derzeit abweichender Betrieb (Gleiserneuerung Kaiserring bis 06. November 2026) 10 Minuten 10 Minuten 20 Minuten Waldfriedhof <> Oggersheim Comeniusstraße (<> Bad Dürkheim Bahnhof) über Waldstraße – Hermann-Gutzmann-Schule – Bonifatiuskirche – Universitätsklinikum – Schafweide – Alte Feuerwache – Abendakademie – Paradeplatz – Wasserturm – Kunsthalle – MA Hauptbahnhof – Universität – Berliner Platz (Bf LU Mitte) – Pfalzbau (Wilhelm-Hack-Museum) – LU Hauptbahnhof – Hans-Warsch-Platz – Oggersheim Comeniusstraße (– Ruchheim Bf – Maxdorf – Ellerstadt Ost)
Im Früh- und Spätverkehr nach Bad Dürkheim Bahnhof & im Nachtverkehr über Käfertaler Wald Derzeit abweichender Betrieb (Gleiserneuerung Kaiserring bis 06. November 2026) 20 Minuten 20 Minuten 20 Minuten Käfertaler Wald <> Oggersheim Comeniusstraße (<> Bad Dürkheim Bahnhof) über Carl-Benz-Bad – Hermann-Gutzmann-Schule – Bonifatiuskirche – Universitätsklinikum – Alte Feuerwache – Abendakademie – Paradeplatz – Wasserturm – Kunsthalle – MA Hauptbahnhof – Universität – Berliner Platz (Bf LU Mitte) – Pfalzbau (Wilhelm-Hack-Museum) – LU Hauptbahnhof – Hans-Warsch-Platz – Oggersheim Comeniusstraße (– Ruchheim Bf – Maxdorf – Ellerstadt Ost)
Derzeit abweichender Betrieb (Gleiserneuerung Kaiserring bis 06. November 2026) 20 Minuten 20 Minuten Kein Betrieb / Expresslinie (HVZ): Bad Dürkheim Bahnhof <> Oppau Fritz-Haber-Straße (BASF Tor 12+13) über Ellerstadt Ost – Maxdorf – Ruchheim Bf – Oggersheim Comeniusstraße – Hans-Warsch-Platz – LU Hauptbahnhof – LU Rathaus – BASF (Tor 1+2) – Schopenhauerstraße (AWETA)Nur einzelne Fahrten im Berufsverkehr morgens (Mo–Fr)Kein BetriebKein Betrieb OEG-Rundfahrt: Weinheim <> Mannheim <> Heidelberg <> Weinheim über Weinheim Alter OEG-Bf – Viernheim – Käfertal Bf – Bonifatiuskirche – Universitätsklinikum – Rosengarten – MA Hauptbahnhof – Paradeplatz – Collini-Center – Neuostheim – Edingen Bf – HD Hauptbahnhof – Bismarckplatz – Hans-Thoma-Platz – Schriesheim – Weinheim Alter OEG-Bf
Derzeit abweichender Betrieb (Gleiserneuerung Dossenheimer Landstraße bis 31. Oktober 2026 & Gleiserneuerung Kaiserring bis 06. November 2026) 10/20 MinutenRNV Aushangfahrpläne an einer beliebigen Haltestelle der Linie 5 (https://www.rnv-online.de/fahrtinfo/fahrplaene/aushangfahrplaene/) 10/20 Minuten 20/30 Minuten (SAP Arena S-Bahnhof <>) Neuostheim <> Oppau Fritz-Haber-Straße (BASF Tor 12+13) über (SAP Arena – Maimarkt –) Luisenpark/Technoseum – Planetarium – Tattersall – MA Hauptbahnhof – Universität – Berliner Platz (Bf LU Mitte) – LU Rathaus – BASF (Tor 1+2) – Schopenhauerstraße (AWETA) – Rheinfeldstraße (BASF Tor 3) – Friesenheim Ost
Im Nachtverkehr ab Schopenhauerstraße (AWETA) über Friesenheim Mitte und Friesenheim Ost 20 Minuten 20 Minuten 20 Minuten SAP Arena S-Bahnhof <> Oppau Fritz-Haber-Straße (BASF Tor 12+13) über SAP Arena Süd – Gerd-Dehof-Platz – Technoseum Süd – Planetarium – Tattersall – MA Hauptbahnhof – Universität – Berliner Platz (Bf LU Mitte) – LU Rathaus – BASF (Tor 1+2) – Schopenhauerstraße (AWETA) – Rheinfeldstraße (BASF Tor 3) – Friesenheim Ost
Im Nachtverkehr nur zwischen MA Hauptbahnhof und SAP Arena S-Bahnhof 20 Minuten 20 Minuten 30 Minuten Vogelstang <> Rheingönheim Neubruch