Die Valeurmalerei (französisch valeur = (Ton-)Wert) (auch Ton-in-Ton-Malerei, tonige Malerei, Tonmalerei, Valeurismus, valeuristisches Farbkonzept, valeuristische Farbkonzeption) ist ein Farbkonzept in der Malerei. Es herrscht ein einheitlicher Grundton vor, feine Abstufungen (Tonwerte, Valeurs)Valeurs. In: Peter Wulf Hartmann: Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann. Abgerufen am 22. Mai 2017. einer oder mehrerer verwandter Farben überwiegen.Kunstchronik, Nürnberg, Band 27, 1974, , S. 198 ().Lorenz Dittmann: Farbgestaltung und Farbtheorie in der abendländischen Malerei. Eine Einführung. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1987, ISBN 3-534-02383-8, S. 298 (). Es können starke Hell-Dunkel-Kontraste auftreten, aber keine starken Farbkontraste.
Die Valeurmalerei zeigt sich bei Rembrandt van Rijn, wie auch in der Malerei des 19. Jahrhunderts und bei impressionistischen Gemälden. Besonders typisch für die Anwendung der Valeurmalerei ist die Malerei von Camille Corot.
Beispiele
Einzelnachweise
Kategorie:Maltechnik