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mini|360px|Blick auf Innernzell
Ensembles Ensemble Hauptstraße miniatur|250px In strenger Ordnung reihen sich die beiden Häuserzeilen an der nach Westen ansteigenden Durchgangsstraße auf, außer der Hausgruppe von Nr. 1 sämtliche giebelständig mit vorstehenden Satteldächern. Die ursprünglichen 12 Anwesen der Rodungssiedlung waren nach dem Muster der Straßenmärkte des 13. Jahrhunderts angeordnet. Der Brand von 1805 zog in den behördlichen Wiederaufbauvorschriften die Massivbauweise und die Errichtung von Austragshäusern nach sich. Die Proportionen und Raumeinteilungen der hofseitig erschlossenen Häuser blieben einheimisch, die Verbindungen der jeweils im Westeck stehenden Haupthäuser mit den kleineren im Osteck stehenden Austragshäusern durch die sogenannten Torhelme (Tormauern mit meist rundbogiger Einfahrt und Fußgängerpforte) brachten die für die Gegend ungewöhnlich geschlossene Reihung. Dieser straßenseitigen Abschirmung entspricht die rückseitige Abriegelung durch Querstadel. Das Verhältnis von behördlicher Vorschrift und Bauherrn-Eigenart ist bis heute gut ablesbar; eine Störung dieses Verhältnisses stellt der bereits Ende des 19. Jahrhunderts neugebaute Gasthof (Haus Nr. 1) mit seinen Trabantenbauten dar. Außerdem sind in den letzten Jahrzehnten im Ensemblebereich einige Neubauten errichtet bzw. Umbauten durchgeführt worden. Aktennummer: E-2-72-128-1.
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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Innernzell
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
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