Der Gerichtsbezirk Mödling ist einer von 24 Gerichtsbezirken in Niederösterreich und ist deckungsgleich mit dem Bezirk Mödling. Der übergeordnete Gerichtshof ist das Landesgericht Wiener Neustadt.

Geschichte Den Grundherren, mit ihrer Patrimonialgerichtsbarkeit, wurde 1748 unter Maria Theresia eine Kreisverwaltung übergeordnet und 1753 das seit 1250 bekannte Viertel unter dem Wienerwald als Kreis gegründet. Nach 1848 wurde die Grundherrschaft aufgelöst und mittels Drittelung entschädigt. Daraufhin wurden die Gemeinden gestärkt und 1850 wurde aufbauend auf den Werbbezirken Justiz und Verwaltung in sogenannte (1854) gemischte Bezirksämter zusammengefasst. Schlussendlich wurden 1867/1868 die Kreise abgeschaffen und die Bezirke zur Gewaltentrennung in politische und gerichtliche Bezirke aufgeteilt neu gegründet. Der Gerichtsbezirk Mödling wurde räumlich Teil des Bezirk Baden.

1896 wurde der Gerichtsbezirk aus dem Bezirk Baden herausgelöst und zusammen mit dem Gerichtsbezirk Ebreichsdorf im Bezirk Mödling zusammengefasst.

Nach dem Anschluss Österreichs 1939 wurde das Gericht in Amtsgericht Mödling umbenannt und war nun dem Landgericht Wien nachgeordnet.„VO über die Änderung der Bezeichnung von Gerichten im Lande Österreich“ vom 2. August 1938 (RGBl. I, S. 998 / GBlfdLÖ. Nr. 350 / 1938) 1945 erhielt es wieder den Namen Bezirksgericht Mödling., vom 9. Juli 1945, S. 67–70

Gemeinden Einwohner: Stand

Städte Mödling ()

Marktgemeinden Biedermannsdorf () Breitenfurt bei Wien () Brunn am Gebirge () Gumpoldskirchen () Guntramsdorf () Hinterbrühl () Kaltenleutgeben () Laxenburg () Maria Enzersdorf () Perchtoldsdorf () Vösendorf () Wiener Neudorf ()

Gemeinden Achau () Gaaden () Gießhübl () Hennersdorf () Laab im Walde () Münchendorf () Wienerwald ()

Siehe auch Gerichtsorganisation in Österreich Liste österreichischer Gerichte

Weblinks

Gerichtsdatenbank des Bundesministeriums für Justiz

Einzelnachweise

Kategorie:Bezirk Mödling Mödling