Die Saison 2004/05 ist die 30. Spielzeit der 2. Basketball-Bundesliga. Die reguläre Saison begann am 1. Oktober 2004 und endete am 30. April 2005.
Modus Die Liga war vor Saisonbeginn in zwei Staffeln (Nord und Süd) von jeweils sechzehn Mannschaften aufgeteilt. Die Saison wurde in der jeweiligen Staffel im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit Hin- und Rückspiel gespielt. Die Meister der beiden Staffeln stiegen in die Basketball-Bundesliga 2005/06 auf, während die beiden jeweils schlechtesten Mannschaften der Abschlusstabelle in die jeweiligen Regionalligen abstiegen.
Saisonnotizen Das Ende der vergangenen Spielzeit 2. Basketball-Bundesliga 2003/04 war geprägt von juristischen Scharmützeln um den Status von Spielern ausländischer Herkunft. Als Neuerung für die Spielzeit 2004/05 hinsichtlich dieser Frage trat zum einen die Regelung in Kraft, dass es keine Beschränkungen mehr für Spieler geben sollte, die eine Staatsbürgerschaft aus einem Land der Europäischen Union (EU) haben sowie aus Ländern, für die ein entsprechendes Assoziierungsabkommen mit der EU gilt, sogenannte „Cotonou-Ausländer“. Zum anderen trat eine Anhebung der Beschränkung für alle Spieler mit einer anderen Staatsangehörigkeit, beispielsweise solche aus den Vereinigten Staaten, auf maximal zwei pro Mannschaft in Kraft. Diese heftig diskutierte Regelung galt auch in der ersten Basketball-Bundesliga und wurde später sogar noch weiter gelockert, bevor 2011 in der ersten Liga Positiv-Quoten eingeführt wurden, nachdem die ProA und ProB damit vorangegangen waren. Durch den Konkurs der Erstligisten MBC Weißenfels und Brandt Hagen gab es keine Absteiger aus der ersten Liga. Der TSV Tröster Breitengüßbach hielt dadurch die Klasse in der Gruppe Süd. Aufsteiger aus den Regionalligen waren in der Gruppe Nord Rot-Weiß Cuxhaven, Krefeld Panthers sowie in der Gruppe Süd der MTV Kronberg und Bayern München. Für den Nachfolgeverein von Brandt Hagen, BBV Hagen, rückte Schalke 04 in die Gruppe Nord nach. Meister der 2. Basketball-Bundesliga wurden am Saisonende: Eisbären Bremerhaven (Nord) und rce Falke Nürnberg (Süd). Die Meisterschaft in der Gruppe Nord wurde durch den direkten Vergleich entschieden, bei dem sich die Eisbären Bremerhaven mit sechs Korbpunkten nach Hin- und Rückspiel gegenüber den Paderborn Baskets durchsetzten. Umgekehrt entschieden in der Gruppe Süd drei Korbpunkte im direkten Vergleich über den Absteiger. Neuling Bayern München „zog den Kürzeren“ gegenüber der TSG Ehingen.
Nord Tabelle = Aufsteiger = Absteiger #TeamSiegeNiederlagenPunkteKörbe1Eisbären Bremerhaven28256:042977:24702Schröno Paderborn Baskets28256:042756:23093SOBA Dragons Rhöndorf23746:142688:24054Düsseldorf Magics191138:222356:22575BG 74 Göttingen191138:222989:2658 6SG Braunschweig151530:302661:25797Bremen Roosters141628:322717:2824 8NVV Lions Mönchengladbach141628:322839:28209Elephants Grevenbroich141628:322576:253510ETB SW Essen141628:322646:276111Phoenix Hagen131726:342689:276112Wolfenbüttel Dukes111922:382502:271213Rot-Weiß Cuxhaven (N)92118:422507:274614TuS Poco Iserlohn82216:442524:275715Schalke 041 (N)62412:482461:280516Krefeld Panthers (N)52510:502360:2849 1Durch den Rückzug des Erstliga-Absteigers Union Baskets Schwelm zur folgenden Saison konnte Schalke 04 die Klasse halten.
Süd Tabelle = Aufsteiger = Absteiger #TeamSiegeNiederlagenPunkteKörbe1rce Falke Nürnberg27354–062745:22912ratiopharm Ulm24648–122729:23073BBC Bayreuth22844–162510:238641. FC Kaiserslautern201040–202664:25435TuS Jena191138–222595:24566USC Heidelberg191138–222547:24507BV Chemnitz 99171334–262620:24568USC Freiburg141628–322590:25789Avitos Lich131726–342493:255510TSV Nördlingen111922–382546:264611TSV Crailsheim102020–402528:272012TSV Breitengüßbach102020–402381:258613TV 1862 Langen102020–402482:263614TSG Ehingen92118–422352:254915Bayern München (N)92118–422426:259016MTV Kronberg (N)62412–482185:2644
Siehe auch Basketball-Bundesliga Liste von deutschen Basketballmannschaften
Weblinks 2. Basketball-Bundesliga
Einzelnachweise
#2004/05 Kategorie:Basketballsaison 2004/05