zentriert|350px|Plan des Heiligtums von Olympia Theodosius II. verbietet neuerlich die Spiele und Kulthandlungen in Olympia. 426 in anderen Kalendern Äthiopischer Kalender 418/419 Buddhistische Zeitrechnung 969/970 (südlicher Buddhismus); 968/969 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 52. (53.) Zyklus Jahr des Feuer-Tigers 丙寅 (am Beginn des Jahres Holz-Büffel 乙丑) Jüdischer Kalender 4186/87 (17./18. September) Koptischer Kalender 142/143 Römischer Kalender ab urbe condita MCLXXIX (1179) Ära Diokletians: 142/143 (Jahreswechsel November) Seleukidische Ära Babylon: 736/737 (Jahreswechsel April) Syrien: 737/738 (Jahreswechsel Oktober) Spanische Ära 464 Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 482/483 (Jahreswechsel April)

Im Jahr 426 lässt der oströmische Kaiser Theodosius II. angeblich die Anlagen von Olympia auf dem Peloponnes zerstören. Möglicherweise führt aber auch nur ein Brand des Zeustempels zum endgültigen Ende der Olympischen Spiele der Antike.

Ereignisse Politik und Weltgeschehen Europa

Das von Theodosius II. für das Oströmische Reich und von Valentinian III. für das Weströmische Reich erlassene Zitiergesetz schreibt vor, bei Rechtsentscheidungen den Ansichten der 5 „klassischen“ römischen Juristen Gaius, Papinian, Ulpian, Iulius Paulus und Herennius Modestinus zu folgen. Es wird in der römischen Rechtsentwicklung als Tiefpunkt angesehen und begründet das sogenannte Vulgarrecht.

Die Vandalen unternehmen einen Plünderungszug gegen Ibiza.

Maya-Zivilisation

miniatur|links|hochkant|Stele in Copán In der zum Weltkulturerbe gehörenden Maya-Stadt Copán besteigt K'inich Yax K'uk' Mo' (vgl. Liste der Herrscher von Copán), 426–ca. 437, nach anderen Angaben vor 435, den Thron und begründet eine Dynastie, die Copán ca. 400 Jahre lang regiert.

Religion, Kultur und Sport Die Kultstätten von Olympia

Theodosius II. lässt angeblich die Anlagen von Olympia in Elis im Nordwesten der Halbinsel Peloponnes zerstören. Der Zeuskult wird verboten. Möglicherweise führt aber auch nur ein Brand des Zeustempels zum endgültigen Ende der Olympischen Spiele der Antike.

Christentum

Augustinus von Hippo vollendet sein Werk De civitate Dei. Darin entwickelt er in 22 Büchern die Idee vom Gottesstaat, der zum irdischen Staat in einem bleibenden Gegensatz stehe. Das Werk versteht sich als Gegenstück zu Platons Politeia und interpretiert so die politische Geschichte als christliche Heilsgeschichte. Im selben Jahr fügt er außerdem seinem Werk De doctrina christiana ein viertes Buch hinzu. Darin beschreibt er, wie die Heilige Schrift zu interpretieren sei.

Nach dem Tod von Patroclus wird Honoratus gegen seinen Willen zum Bischof von Arles geweiht. Seine Amtszeit ist gemäß der Überlieferung „von Hingabe und Nächstenliebe geprägt“.

Gestorben

Patroclus, Bischof von Arles um 420/426: Hesychius, Bischof von Salona

Weblinks