Miyazu (, -shi) ist eine japanische Stadt im Norden der Präfektur Kyōto auf der Insel Honshū.

Geschichte Miyazu ist eine alte Burgstadt, auf deren Burg unter den Tokugawa nacheinander die Daimyō Kyōgoku (1600), Nagai (1669), Abe (1681), Okudaira (1697), Aoyama (1717) und schließlich von 1778 bis zur Meiji-Restauration die Honjō mit 70.000 Koku Einkommen residierten.E. Papinot: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910 durch Tuttle, 1972. ISBN 0-8048-0996-8.

Heute ist Miyazu das administrative und politische Zentrum der Gegend. Der Ort ist eine Basis für Fischerei und Verladehafen. Zu den Erwerbszweigen gehören Metallindustrie, Fischverarbeitung und Textilien.

Am 1. Juni 1954 erhielt Miyazu Stadtrecht.

Sehenswürdigkeiten mini|links|hochkant=2|Amanohashidate

Innerhalb des Stadtgebiets liegt Amanohashidate mit der „Himmelsbrücke“, einem Anziehungspunkt für Touristen, die als eine der drei schönsten Landschaften Japans gilt.

Der Tempel Nariai-ji (), der 28. Tempel des Saigoku-Pilgerweges.

Verkehr Straße Nationalstraßen 176 (nach Ōsaka) und 178 (nach Maizuru und Toyooka) Zug Kitakinki-Tango-Tetsudō Miyafuku-Linie (nach Maizuru oder Toyooka)

Städtepartnerschaften Qinhuangdao

Angrenzende Städte und Gemeinden Maizuru Fukuchiyama Kyōtango Ine Yosano

Einzelnachweise

Literatur S. Noma (Hrsg.): Miyazu. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 991.

Weblinks

Kategorie:Ort in der Präfektur Kyōto Kategorie:Ort mit Seehafen