Liborius († 5. Oktober 1214Kohl: Die Zisterzienserabtei Marienfeld. 2010, S. 374.) war Priester und Abt des Klosters Marienfeld, das in der ostwestfälischen Stadt Harsewinkel in Nordrhein-Westfalen liegt.
Leben Liborius war zunächst Beichtvater der Nonnen in St. Ägidii in Münster. Nachdem Florentius von der Lippe 1211 vom Amt des Abtes resignierte, wurde Liborius vom Konvent zum Nachfolger gewählt. In seiner Amtszeit kaufte er von Konrad Grüben ein Haus in Nordhorn, Kirchspiel Gütersloh und andere Güter. Nach dreijähriger Amtszeit resignierte er und starb im Herbst 1214.
Auf seinem Grabstein stand: Das Amt wies er bald zurück, Gutes tat er in kurzer Zeit, jetzt lebt Liborius bei dir, Christus.Böhmer, Leidinger: Chroniken und Dokumente zur Geschichte der Zisterzienserabtei Marienfeld. 1998, S. 31f.
Weiterhin schrieb man über ihn: Er schickte den Mond zurück, machte Gutes in einer armen Zeit. Jetzt emporgehoben von Christus, lebt Liborius dort.Werland: Marienfelder Chronik. 1981.
Literatur
Rudolf Böhmer, Paul Leidinger: Chroniken und Dokumente zur Geschichte der Zisterzienserabtei Marienfeld 1185–1803. Selbstverlag der Pfarrgemeinde, Marienfeld 1998, .
Einzelnachweise
Kategorie:Abt (Marienfeld) Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (13. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1214 Kategorie:Mann