Sara Rogenhofer (geboren 1950 in Amberg) ist eine deutsche bildende Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in München.
Leben Während ihres Studiums an der Akademie der Bildenden Künste München von 1973 bis 1980 war sie Mitbegründerin der Malgruppe WeibsBilder (1977–1988), die mit den Mitteln der expressiven Malerei und von Gemeinschaftsbildern versuchte zu erkunden, ob es so etwas wie eine weibliche Imagination gibt.Kürschners Handbuch der Bildenden Künstler, Leipzig 2006 Sara Rogenhofer steht in einer Tradition, die vor allem durch die Gruppe Cobra aus dem abstrakten Expressionismus und Informel der Nachkriegszeit eine bunte, phantastische, figurative, mythische und experimentelle Bildwelt entwickelt hat. Monografie in: Kunstforum International, Bd. 170 Diese künstlerische Ausrichtung wurde in München im Zusammenhang mit Künstlergruppen wie SPUR oder Geflecht weitergeführt.
Florian Rötzer schreibt in einem Ausstellungskatalog unter anderem: „Die Bilder von Sara Rogenhofer entstehen nicht nur aus der Arbeit mit der Materialität und damit auch der Räumlichkeit der Farben, sondern sie sind auch das Ergebnis eines über eine mehr oder weniger lange Zeit sich abspielenden Dialogs zwischen dieser Schicht für Schicht mit körperlichen Gesten auf die Leinwand aufgetragenen Materialität und der Imagination oder Ein-Bildung, die die entstandenen Räume und Gestalten aufgreift und weiter treibt.“Katalog zur Ausstellung im Oberpfälzer Künstlerhaus, 2002
Werke in öffentlichen Sammlungen Von Sara Rogenhofer sind Arbeiten unter anderem in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, der Bayerischen Staatsregierung und der Artothek in München, sowie in der Nationalbank São Paulo und der Kunsthalle Schweinfurt zu sehen.
Ausstellungen (Auswahl) Ab 1980 bis 2014 hatte die Künstlerin zahlreiche Ausstellungen, darunter Galerie Francoise Heitsch, München Galerie van de Loo, München Städt. Galerie Rathaushalle, München Otto Galerie, München Künstlerwerkstätten Lothringerstraße München Ameisenhaufen der Kultur. Kopenhagen Neue Kunstszene München. Stuck Villa, München Kunst mit Eigen-Sinn. Museum des 20. Jahrhunderts, Wien Galerie São Paulo, São Paulo Galerie Schloß Porcia, Spittal (A) Kulturzentrum Gasteig Gruppenkunstwerke, Halle K 7, Documenta 8, Kassel Centrum Beeldende Kunst, Groningen, NL Frauenmuseum Bonn 1997, Gabriele Münter Preis, Bonn Circuitos d’Aqua. Ausstellung im Rahmen der Expo Kunstmesse Karlsruhe Galerie Klaus Lea, WB, München Landesmuseum Innsbruck, Österreich Kunstverein Weiden, Kunst & Partner, Weiden
Veröffentlichungen 1985 art – Das Kunstmagazin 6/1988: Kunstszene München, Gruner + Jahr Hamburg 1985 "Women artists", Hrsg. Gisela Ecker, London 1988 Gespräche über Asthetik zusammen mit Florian Rötzer in der Frankfurter Rundschau und Kunstforum International 1988 Deutsche Tage 68, Bayerischer Rundfunk (Filmbeitrag) 1991 Zusammen mit F. Rötzer Herausgabe des Bandes "Künstlergruppen: Von der Utopie einer kollektiven Kunst", Kunstforum International 1993 "Kunst machen? Gespräche und Essays!" Hrsg. v. Florian Rötzer und Sara Rogenhofer, K. Boer Verlag, München und Reclam-Verlag 1997 "Vom Blauen Reiter bis Frisch gestrichen", Künstlergruppen, Horst G. Ludwig, München 2000 Positionen – Deutsche Kunst nach 1945, Städt. Sammlungen Schweinfurt 2004 Monografie in: Kunstforum International, Bd. 170 2006 Kürschners Handbuch der Bildenden Künstler, Leipzig 2006
Weblinks Homepage von Sara Rogenhofer
Einzelnachweise
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