St. Veit im Innkreis (auch Sankt Veit im Innkreis) ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau im Innviertel mit Einwohnern (Stand ).

Geografie St. Veit im Innkreis liegt auf 411 Meter Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,6 Kilometer, von West nach Ost 2,8 Kilometer. Die Gemeinde ist über fünf Quadratkilometer groß, davon sind zehn Prozent bewaldet und mehr als achtzig Prozent werden landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst sechs Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ): Marlupp () Pirat () Pudexing () Sankt Veit im Innkreis () Schacher () Wimhub ()

Die Gemeinde besteht aus der einzigen Katastralgemeinde St. Veit im Innkreis.

Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.

Nachbargemeinden

Geschichte Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bayerisch. Die Schlösser Wimhub und Brunnthal bei St. Veit gehörten vom 16. bis zum 19. Jahrhundert den Freiherren von Hackledt, viele Familienmitglieder sind auch in der Kirche von St. Veit begraben, wo einige Grabsteine an sie erinnern.Christopher R. Seddon: Die inschriftlichen Denkmäler der Herren und Freiherren von Hackledt, Wien 2002. (Katalog aller bekannten Epitaphe der Hackledter im Rahmen der Deutschen Inschriften) 1779 kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals „Innbaiern“) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 403 Einwohner, 2001 dann 366 Einwohner und seit 2011 ungefähr 407 Einwohner (Stand 2025).

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Filialkirche St. Veit im Innkreis mini|Nepomukkapelle

Schloss Brunnthal Schloss Wimhub Katholische Filialkirche St. Veit im Innkreis Nepomukkapelle Heckenlehrpfad Friedensweg Roßbach-St. Veit

Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaftssektoren Von den landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 wurden acht im Haupt- und elf im Nebenerwerb geführt. Die Haupterwerbsbetriebe bewirtschafteten drei Viertel der Flächen. Der größte Arbeitgeber im Dienstleistungssektor war der Handel (Stand 2011). WirtschaftssektorAnzahl BetriebeErwerbstätige2011200120112001Land- und Forstwirtschaft 1)19241928Produktion2121Dienstleistung1092626 1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Berufspendler Im Jahr 2011 lebten etwas über 200 Erwerbstätige in St. Veit im Innkreis. Davon arbeiteten 35 in der Gemeinde, mehr als achtzig Prozent pendelten aus.

Politik

Der Gemeinderat hat seit 2015 13 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen: 1997: 5 ÖVP, 2 SPÖ und 2 FPÖ. (9 Mandate) 2003: 5 ÖVP und 4 SPÖ. (9 Mandate) Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009: 4 ÖVP, 4 SPÖ und 1 FPÖ. (9 Mandate) Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015: 7 ÖVP, 3 SPÖ und 3 FPÖ. Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021: 7 ÖVP, 3 SPÖ und 3 FPÖ.

Partei2015200920031997ProzentMandate%Mandate%Mandate%MandateÖVP52,587484495535SPÖ25,433404424272FPÖ21,99313190202

Bürgermeister bis 2013 Franz Kneißl (SPÖ) seit 2013 Manfred Feichtinger (ÖVP)Petra Höllbacher: Feichtinger ist neuer Bürgermeister. meinbezirk.at, 11. Juni 2013.

Wappen rechts|150px Offizielle Beschreibung des 1986 verliehenen Gemeindewappens: Geteilt in Form einer gestürzten, flachen Spitze; oben in Schwarz ein goldener Kessel in roten Flammen, unten in Blau zwei silberne Pfähle. Der Kessel in den Flammen steht für den Kirchenpatron, den hl. Veit.

Die Gemeindefarbe ist Grün.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Innviertler Hügelland