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Burgstall (, früher auch Tauberburkstall bzw. Oberburkstall genannt) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Rothenburg ob der Tauber im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Burgstall liegt in der Gemarkung Leuzenbronn.
Geografie Das Gut liegt an der Schandtauber. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 1022 (0,7 km nördlich), die nach Bossendorf (2,5 km westlich) bzw. nach Rothenburg verläuft (3 km östlich). Im Ort steht eine Linde, die als Naturdenkmal ausgezeichnet ist.
Geschichte Ursprünglich gab es in dem Ort ein Schloss, das jedoch 1462 von Adam von Reihn zum Teil niedergebrannt wurde. 1802 gab es in dem Ort zehn Gemeinderechte, die alle die Reichsstadt Rothenburg als Grundherrn hatten.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 507f.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Burgstall dem Steuerdistrikt Leuzenbronn und der Ruralgemeinde Leuzenbronn zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Burgstall am 1. Juli 1972 nach Rothenburg eingemeindet.
Baudenkmäler Gutshof mit Nebengebäuden Bildstock
Bodendenkmal Herrschaftssitz des Mittelalters und der frühen Neuzeit mit Turmhaus „Burgstall“ (Mitte des 19. Jahrhunderts abgebrochen).Die Linde 1966 Nr. 8 S. 57 mit Foto von Richard Wagner als Ausschnitt aus einem Gemälde von 1830
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2013Einwohner 37 41 49 48 46 54 63 65 31 24 13 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 4 4 5 4 5 5 5 2 Quelle
Religion Burgstall ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Andreas (Leuzenbronn) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Rothenburg ob der Tauber Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Gutshof in Bayern