Jay Herbert Johnson (* 27. März 1928 in New Jersey; † 13. Juni 1954 in San Fernando Valley)Lebensdaten nach Evelyn Mack Truitt Who was who on Screen, 1974. Genaue Geburtsdaten nach IMDB. war ein US-amerikanischer Sänger (Bariton) im Orchester von Stan Kenton.
Johnson machte von 1946 bis 1953 AufnahmenTom Lord, Jazz Diskographie; 1946 nahm er in Los Angeles mit dem Orchester von Bobby Sherwood für Capitol auf.Billboard Magazine, 1. Juni 1946, an der Seite der Sängerin Frances Glenn Bei Stan Kenton war er ab August 1950.William F. Lee, Audree Coke Kenton Stan Kenton. Artistry in Rhythm, Creative Press of Los Angeles 1980, S. 138 Kenton suchte eigentlich eine Tour-Sängerin; auf Empfehlung seines Posaunisten Milt Bernhart versuchte er es mit Johnson.Michael Sparke Stan Kenton, 2010, S. 87 Das Billboard Magazine sprach damals anlässlich ihrer ersten Capitol-Aufnahme (But Then You Kissed Me) von einem beeindruckenden Debüt bei dieser schweren Ballade, wobei er wie eine Mischung aus Billy Eckstine und Herb Jeffries klingen würde.Billboard, 7. Oktober 1950: A new Kenton warbler, Jay Johnson, makes an Impressive debut In his singing of this heavy ballad. Johnson, sounding much like a cross between Eckstine and Jeffries, should please the loyal Kentonites. Ihr Zusammenwirken war erfolgreich; 1950 und 1951 wurde Johnson als bester männlicher Band-Sänger im Down Beat-Leser-Poll gewertet.
Er starb mit nur 26 Jahren bei einem Motorradunfall im San Fernando Valley, was Kenton damals schwer traf.Vgl. Michael Sparke Stan Kenton, 2010, S. 87
Als Schauspieler trat er in einer Nebenrolle als Musiker in dem Film A Star Is Born (George Cukor, mit Judy Garland) von 1954 auf.
Er sollte nicht mit dem Posaunisten Jay Jay Johnson verwechselt werden.
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Einzelnachweise
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