Scheckenmühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Scheckenmühle liegt in der Gemarkung Segringen.
Geografie Unmittelbar südlich der Einöde liegen die Scheckenweiher, die vom Kuhweiher- und Brühlgraben gespeist werden. Noch weiter südlich erhebt sich der Schnabelberg. Im Norden befindet sich das Zollfeld. Ein Anliegerweg führt 300 Meter nördlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die westlich nach Segringen bzw. östlich zur Kreisstraße AN 45 verläuft.
Geschichte Die Fraisch über Scheckenmühle (auch Untere Schleifmühle genannt) war strittig zwischen dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es ein Anwesen. Das Oberamt Mönchsroth war Grundherr der Mühle.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 457.
Im Jahr 1809 wurde Scheckenmühle infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Segringen und der Ruralgemeinde Segringen zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 541. Am 1. April 1971 wurde Scheckenmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 577 f.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 5 3 4 7 4 5 7 7 4 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 1 1 1 1 1 1 1 Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wassermühle im Landkreis Ansbach Kategorie:Bauwerk in Dinkelsbühl Kategorie:Mühle in Europa