Oberhard ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Oberhard liegt in der Gemarkung Seidelsdorf.
Geografie Der Weiler liegt am Buckenweiler Bach und am Krokusgraben, beides rechtes Zuflüsse des Hardbachs (im Mittellauf Mühlgraben und im Unterlauf Walkenweiherbach genannt), der seinerseits ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Im Süden liegt das Kirchholz, im Norden die Hirschlach und im Osten das Heiligenfeld.
Die Kreisstraße AN 44/K 2646 führt nach Hardhof (1,5 km östlich) bzw. nach Buckenweiler (0,8 km westlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Wolfertsbronn zur Staatsstraße 2220 (1,2 km südlich) und nach Obermeißling (1,4 km nördlich).
Geschichte Die Fraisch über Oberhard war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Crailsheim, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Oberamt Mönchsroth. Der Ort gehörte zur Realgemeinde Buckenweiler. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 8 Anwesen. Grundherren waren das Oberamt Mönchsroth (6 Lehengüter) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (katholische Kirchenpflege: 1 Gut; Spital: 1 Gut).T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 444. Hiernach gab es 7 Untertansfamilien. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Crailsheim.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 578.
Im Jahr 1809 wurde Oberhard infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Segringen und der Ruralgemeinde Seidelsdorf zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 539. Am 1. Juli 1970 wurde Oberhard nach Dinkelsbühl eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 33 46 43 46 33 49 41 45 39 36 46HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 7 7 8 9 7 7 7 8Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach