Obermeißling ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Obermeißling liegt in der Gemarkung Seidelsdorf.

Geografie Der Weiler liegt am Krebsgraben (im Unterlauf Hinterwiesengraben genannt), einem rechten Zufluss des Mühlgrabens (im Unterlauf Walkenweiherbach genannt), der seinerseits ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Im Nordwesten grenzt das Flurgebiet Kessel an, im Süden befindet sich das Hirtenhölzle im Norden das Schusterholz und im Osten das Flurgebiet Lach, das als Golfplatz genutzt wird.

Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Esbach (0,7 km nordwestlich) bzw. nach Untermeißling (0,6 km südöstlich), eine weitere verläuft nach Oberhard zur Kreisstraße AN 44 (1,4 km südlich).

Geschichte Die Fraisch über Obermeißling war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Crailsheim, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Oberamt Mönchsroth. Der Ort bildete mit Untermeißling eine Realgemeinde. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Obermeißling 4 Anwesen. Grundherren waren das Oberamt Mönchsroth (Kirche Segringen: 1 Dreiviertelhof mit Korb, 2 Halbhöfe) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (Spital: 1 Gut).T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 445. In beiden Orten gab es insgesamt 7 Untertansfamilien. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Crailsheim.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 578.

Im Jahr 1809 wurde Obermeißling infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Segringen und der Ruralgemeinde Seidelsdorf zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 539. Am 1. Juli 1970 wurde Obermeißling nach Dinkelsbühl eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 25 20 27 23 22 22 25 38 25 21 20HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 5 6 5 5 3 4 5 5Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach