Rothhof ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Rothhof liegt in der Gemarkung Waldhäuslein.
Geographie Die Einöde liegt südwestlich von Burgstall und ist von Acker- und Grünland umgeben. Im Westen wird die Flur Rohrfeld genannt. Unmittelbar westlich des Ortes entspringt der Feldgraben, der in den 0,5 km südlich fließenden Heiligbach, einem rechten Zufluss der Wörnitz, mündet. Ein Anliegerweg führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße bei Burgstall (0,2 km nordöstlich).
Geschichte Die Fraisch über Rothhof war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Der Ort bildete mit Burgstall eine Realgemeinde.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 455.
1732 bestand der Ort aus 2 Anwesen. Die beiden Halbhöfe hatten die Reichsstadt Dinkelsbühl als Grundherrn.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Rothhof (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reichs nichts.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 637. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 581 f.
Im Jahr 1809 wurde Rothhof infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weidelbach zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort an die neu gebildete Ruralgemeinde Waldhäuslein überwiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 539. Am 1. Januar 1971 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 13 13 12 15 14 18 16 15 12 13 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 3 2 2 2 2 2 2 2 Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach