Schwand im Innkreis ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau im Innviertel mit Einwohnern (Stand ).
Geografie Schwand im Innkreis liegt auf 423 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,2 km, von West nach Ost 5,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 17,1 km². 6,4 % der Fläche sind bewaldet, 87,7 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst 27 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):
Die Gemeinde besteht aus der einzigen Katastralgemeinde Schwand im Innkreis.
Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.
Nachbargemeinden
Geschichte Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals „Innbaiern“) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Einwohnerentwicklung
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 828 Einwohner, 2001 dann 846 EinwohnerDaten der Gemeinde Schwand im Innkreis. Der Bevölkerungshöchststand wurde 2025 erreicht. (Stand 2025)
Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Pfarrkirche Schwand im Innkreis
Katholische Pfarrkirche Schwand im Innkreis hl. Johannes der Täufer
Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaftssektoren Schwand ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Von den siebzig Bauernhöfen des Jahres 2010 wurden vierzig im Haupt- und dreißig im Nebenerwerb geführt. Im Produktionssektor waren 35 Erwerbstätige im Bereich Warenherstellung beschäftigt, sieben im Bergbau und sechs im Baugewerbe. Der mit Abstand größte Arbeitgeber im Dienstleistungssektor war der Handel (Stand 2011). WirtschaftssektorAnzahl BetriebeErwerbstätige2011200120112001Land- und Forstwirtschaft 1)70856765Produktion984852Dienstleistung31167564 1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999
Arbeitsmarkt, Pendeln Von den 451 Erwerbstätigen, die 2011 in Schwand lebten, arbeiteten dreißig Prozent im Ort, mehr als 300 Menschen pendelten aus.
Ansässige Unternehmen KTM Triumph Wimmer Paletten Speckner Kieswerk Hangöbl Raiffeisenbank Region Braunau Busreisen Gohla
Bildung Die Gemeinde hat eine Volksschule.
Politik
Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen: 1997: 9 ÖVP, 2 FPÖ und 2 SPÖ. 2003: 9 ÖVP, 3 SPÖ und 1 FPÖ. 2009: 10 ÖVP, 2 SPÖ und 1 FPÖ. 2015: 8 ÖVP, 3 FPÖ und 2 SPÖ. 2021: 8 ÖVP, 3 FPÖ und 2 SPÖ.
Partei2015200920031997ProzentMandate%Mandate%Mandate%MandateÖVP54,19869,521067,41963,209SPÖ18,8218,59221,79316,732FPÖ27,01311,90110.,79120,072
Bürgermeister
Bürgermeister seit 1850 waren:
Wappen rechts|150px Offizielle Beschreibung des 1987 verliehenen Gemeindewappens: Gespalten von Silber und Grün; in gewechselten Farben rechts ein Baumstamm, links eine gestürzte, auswärts gekehrte Sapine. Die grüne Farbe des Wappens steht für die landwirtschaftliche Struktur der Gemeinde. Baumstamm und Holzfällerwerkzeug deuten auf den Ortsnamen hin, der für „Rodung“ steht. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Schwarz.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
Johann Wimmer (1874–1947), Politiker der Christlichsozialen Partei
Weblinks
Einzelnachweise