Pecquencourt (, Jozef van Overstraeten: De Nederlanden in Frankrijk. 1969) ist eine französische Stadt mit Einwohnern (Stand ) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Douai und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté d’agglomération Cœur d’Ostrevent. Die Einwohner werden Pecquencourtois und Pecquencourtoises genannt.
Die Gemeinde erhielt 2024 die Auszeichnung „Zwei Blumen“, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.
Lage Die Stadt Pecquencourt liegt im Nordfranzösischen Kohlerevier an der Scarpe, acht Kilometer östlich von Douai. Nachbargemeinden von Pecquencourt sind Vred im Nordosten, Rieulay im Osten, Bruille-lez-Marchiennes im Südosten, Masny und Écaillon im Süden, Montigny-en-Ostrevent im Südwesten sowie Lallaing und Marchiennes im Nordwesten. An die lange Tradition der Steinkohleförderung erinnern noch die Bergarbeitersiedlungen Cité Barrois, Cité Lemay, Nouvelle Cité und Le Nouveau Monde sowie Bergbaufolgelandschaften mit Abraumhalden wie im Nordosten von Pecquencourt, wo ein 1,8 km² großer See entsteht, der touristisch genutzt werden soll. Im Norden der Stadt verläuft die Autoroute A21.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2020Einwohner 8772 8911 7934 7387 6718 6361 6040 5950 6225 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Gilles (13. und 19. Jahrhundert) ehemalige Abtei Anchin (Monument historique)
Städtepartnerschaft Sondershausen, Thüringen, Deutschland, seit 1969
Literatur
Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 1114–1117.
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Einzelnachweise
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