mini|270px|Holzapfelshof

Holzapfelshof (auch Riesenberg genannt) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Holzapfelshof liegt teils in der Gemarkung Langensteinbach, teils in der Gemarkung Wolfertsbronn.

Geografie Der Weiler liegt der Klingenwiesen- und Egelgraben, beides rechte Zuflüsse des Walkenweiherbachs, der seinerseits ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Im Westen grenzt eine kleine Solaranlage zur Stromerzeugung an, ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland umgeben. Im Süden erhebt sich der Riesenberg, im Nordwesten der Schnabelberg. 0,5 km nördlich gibt es ein Naturschutzgebiet, zu dem der Gais- und Walkweiher gehören. 0,5 km südwestlich befindet sich das Kirchenholz.

Ein Anliegerweg führt zur Kreisstraße AN 45/K 3222 (0,3 km östlich), die nach Wört zur Landesstraße 1070 (3,6 km südwestlich) bzw. nach Dinkelsbühl zur Staatsstraße 2220 verläuft (1,3 km nördlich).

Geschichte Die Fraisch über Holzapfelshof war strittig zwischen dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus einem Ganzhof. Die Grundherrschaft hatte die Stadtkammer der Reichsstadt Dinkelsbühl inne.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 429.

Infolge des Gemeindeedikts wurde Holzapfelshof 1809 dem Steuerdistrikt Segringen und der Ruralgemeinde Wolfertsbronn zugewiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 539. Am 1. Januar 1971 wurde Holzapfelshof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 586.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2015Einwohner 9 14 19 28 23 28 19 26 21 14 26 39HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 2 2 6 5 4 4 4 7 Quelle Information des Ordnungsamtes der Stadt Dinkelsbühl am 23. September 2015

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach