Hohenschwärz ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Hohenschwärz liegt teils in der Gemarkung Langensteinbach, teils in der Gemarkung Neustädtlein.

Geographie Das Dorf liegt am Fuß des südlich gelegenen Riesenbergs () und ist weitestgehend von Acker- und Grünland umgeben. Im Osten liegt das Zellholz, 0,5 km südlich das Brandholz. Im Norden befindet sich ein Naturschutzgebiet, das den Gais- und Walkweiher umfasst. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße AN 45 (0,3 km nordwestlich) bzw. nach Radwang (1,1 km nordöstlich).

Geschichte Die Fraisch über Hohenschwärz war strittig zwischen dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 9 Anwesen (2 Güter, 7 Gütlein). Die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte die katholische Kirchenpflege der Reichsstadt Dinkelsbühl.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 429.

Infolge des Gemeindeedikts wurde Hohenschwärz 1809 dem Steuerdistrikt Segringen und der Ruralgemeinde Wolfertsbronn zugewiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 539. Am 1. Januar 1971 wurde Hohenschwärz im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 586.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2015Einwohner 66 61 105 122 101 93 75 112 115 108 139 146HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 9 10 18 21 18 19 20 32 Quelle Information des Ordnungsamtes der Stadt Dinkelsbühl am 23. September 2015

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Dinkelsbühl)