Walter Arno Noebel (* 1. Oktober 1953 in Köln; † 2. Juli 2012 in Berlin (PDF-Datei; 67 kB)) war ein deutscher Architekt und Universitätsprofessor.Parte in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. Juli 2012mini|hochkant|Walter A. Noebel Werdegang Walter A. Noebel studierte von 1971 bis 1977 Architektur an der TU Berlin und war Tutor bei Hans Reuther. Anschließend arbeitete er bis 1979 bei Fehling Gogel in Berlin, von 1979 bis 1982 bei Oswald Mathias Ungers in Frankfurt am Main und von 1982 bis 1986 bei Vittorio Gregotti in Mailand. Zwischen 1984 und 1988 betrieb er ein eigenes Architekturbüro in Mailand und gründete 1989 ein Architekturbüro in Berlin. Noebel lehrte bei Luigi Snozzi an der EPF Lausanne (1986–89), als Gastdozent an den Internationalen Sommerakademien in Herne, Karlsruhe, Bergamo und Neapel (1989–98), als Gastdozent an der ETH Zürich (1992–94), als Gastdozent an der Universität Hannover (1998/99), als Gastprofessor an der Universität Bologna (2006–07) und als Professor an der TU Dortmund (2001–12) sowie als Architekt der Volkswagen-Bibliothek der TU Berlin.
Er war verheiratet und Vater von zwei Söhnen und einer Tochter. Sein Grab befindet sich auf dem Waldfriedhof Dahlem.Traueranzeige der Familie in: Tagesspiegel vom 15. Juli 2012, S. 15. mini|Grabstätte
Bauwerke 1993–97: Spandauer-See-Brücke in der Wasserstadt Spandau in Berlin-Hakenfelde / Berlin-Haselhorst 1996–99: Brillat-Savarin-Oberschule in Berlin-Weißensee 1997: Haus am Bundesrat, Wohn- und Geschäftshaus am Leipziger Platz in Berlin 1998–02: Masterplan und Neubau zweier Messehallen der Messe Padua (mit Franco Stella) 2002–03: Verbandshaus der Arbeitgeber Gesamtmetall in BerlinBürohaus Villa Voss. In: Berliner Gebäudeatlas der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Abgerufen am 10. Dezember 2023. 2002–04: Zentralbibliothek der TU und UdK Berlin 2009–12: Rathausbrücke in Berlin Zentrum Hellersdorf
Ehrungen 1976: Jahresstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD), Aufenthalt in Florenz
Schriften Deklinationen. Gebr. Mann, Berlin 1996, ISBN 3-7861-1950-3. (mit Jonas Geist und Giovanni K. Koenig): Fehling + Gogel. Ein Berliner Architekturbüro 1953–1990. Architekturmuseum Basel, Basel 1998, ISBN 3-905065-31-2. Oswald Mathias Ungers. Die Thematisierung der Architektur. Niggli, Sulden 2011, ISBN 3-7212-0698-3.
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Website Walter A. Noebel
Einzelnachweise
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