Gypshütte ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Steinsfeld im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Gypshütte liegt in der Gemarkung Endsee.
Geografische Lage Die Einöde liegt etwa zwei Kilometer nordöstlich der Ortsmitte von Steinsfeld am Südwestfuß des bewaldeten Endseer Bergs. Unmittelbar östlich grenzt an den Ort mit drei Hausnummern und etlichen anderen Gebäuden ein etwa 6 ha großer Bruch im Gipskeuper. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hartershofen zur Kreisstraße AN 8 (2 km südlich) bzw. zur Staatsstraße 2416 (0,5 km nördlich), die nach Reichelshofen (1,1 km westlich) bzw. nach Endsee (1 km östlich) verläuft. Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Reichelshofen zur St 2416 (1,1 km nordwestlich).
Geschichte Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Gypshütte dem Steuerdistrikt Steinach und der Ruralgemeinde Hartershofen zugeordnet. Spätestens 1840 wurde der Ort nach Endsee umgemeindet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Mai 1978 nach Steinsfeld eingemeindet.
Baudenkmal Wildbannstein, 1547.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2009 2015 2023Einwohner 10 17 14 22 17 16 17 17 13 15 10 10 9 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 1 2 3 3 3 1 3 3 Quelle auf: steinsfeld.de
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Steinsfeld) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Steinsfeld Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach