Wittum ist ein Gemeindeteil der Stadt Schillingsfürst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Wittum liegt in der Gemarkung Schillingsfürst.
Geographie Die Einöde liegt an der Wörnitz und am Ölmühlgraben, der 200 Meter weiter südlich als linker Zufluss in die Wörnitz mündet. Im Nordwesten grenzt ein Gewerbegebiet an. 0,5 km südwestlich liegt das Rosenfeld. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2246 beim Gewerbegebiet Simonhölzl der Stadt Schillingsfürst (0,3 km nordwestlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Riedenberg (0,8 km südlich) bzw. an der Oelmühle vorbei zur Kreisstraße AN 35 (1 km nordöstlich).
Geschichte Im Geographischen Lexikon von 1804 wird der Ort folgendermaßen beschrieben: „Widdum, oder vielmehr Widdim, Hohenlohe-Schillingsfürstischer Hof, der ehemals zur Kaplaney Schillingsfürst gehörte; gegenwärtig wohnen daselbst ein herrschaftlicher Wildmeister nebst 2 Bauern, deren Nahrungsstand im vortrefflichen Feldbau und Viehzucht bestehet.“J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 216.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Wittum dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Schillingsfürst zugewiesen.
Baudenkmal Haus Nr. 4: zugehörig massive Zehntscheune, Krüppelwalm, 1739.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 25 15 29 17 18 14 16 18 14 14 18HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 5 3 3 3 3 3 3 4Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Schillingsfürst) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Schillingsfürst Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach Kategorie:Ort an der Wörnitz