Hans Hemes (* 2. April 1890filmportal.de und Piet Hein Honig, Hanns-Georg Rodek: 100001. Die Showbusiness-Enzyklopädie des 20. Jahrhunderts. Showbiz-Data-Verlag, Villingen-Schwenningen 1992, , geben als Geburtsdatum den 4. Februar 1890 an; IMDb und Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 641 gehen von dem 2. April 1890 aus. in Geisenheim; † 20. Januar 1963 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher und Textdichter.
Leben Hans Hemes war Sohn des Rendanten Johann Hemes und seiner Ehefrau Katharina. Nach dem Besuch der Realschule betätigte er sich zunächst als Journalist. Ab 1908 war er Ensemblemitglied am Stadttheater in Bonn und ab dem Jahr 1927 sind Engagements an verschiedenen Bühnen in Berlin zu verzeichnen.
Von 1933 an wirkte er in verschiedenen Filmproduktionen vielfach in Nebenrollen mit. Darunter befanden sich 1938 der Unterhaltungsfilm Fünf Millionen suchen einen Erben von Carl Boese mit Heinz Rühmann, Leny Marenbach und Oskar Sima und in demselben Jahr der Kriminalfilm Mordsache Holm von Erich Engels mit Walter Steinbeck, Harald Paulsen und Hans Leibelt. 1942 war er in dem Spielfilm Der große Schatten von Paul Verhoeven mit Heinrich George, Heidemarie Hatheyer und Will Quadflieg zu sehen. Außerdem arbeitete er als Sprecher in einigen Hörspielen mit.
Hans Hemes war weiterhin als Textdichter von vielen Heimatliedern tätig.Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 641. Auch bei dem Seemannslied Am Kai bei der alten Laterne, komponiert von Ernst Kallipke, zeichnete er für den Text verantwortlich.Am Kai bei der alten Laterne auf Musikverlag Sikorski; abgerufen am 6. August 2015
Filmografie (Auswahl) 1933: Heimkehr ins Glück 1933: Ein Unsichtbarer geht durch die Stadt 1933: Drei blaue Jungs – ein blondes Mädel 1933: Karl renoviert seine Wohnung (Kurzfilm) 1934: Wir parken, wo es uns gefällt 1934: Das Blumenmädchen vom Grand-Hotel 1934: Meine Frau, die Schützenkönigin 1934: Gern hab' ich die Frau'n geküßt 1934: Schützenkönig wird der Felix 1936: Dahinten in der Heide 1937: Die gläserne Kugel 1938: Heiratsschwindler 1938: Fünf Millionen suchen einen Erben 1938: Mordsache Holm 1938: Skandal um den Hahn 1938: Verwehte Spuren 1939: Spaßvögel 1939: Der vierte kommt nicht 1939: Hochzeit mit Hindernissen 1939: Schneider Wibbel 1939: Ein ganzer Kerl 1940: Rote Mühle 1942: Der große Schatten 1943: Fritze Bollmann wollte angeln 1943: Wenn die Sonne wieder scheint 1944: Um neun kommt Harald
Hörspiele (Auswahl)
1950: Konzert in Moll (Folge aus der Reihe „Herr Molander schreibt seine Memoiren“) – Regie: Hammerstein 1950: Die Nackten und die Toten – Regie: Rudolf Noelte 1953: Zwei Lügen – Regie: Harald Philipp 1953: Das Spiel vom Kreuz – Regie: Hanns Korngiebel
Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 641.
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Einzelnachweise
Anmerkungen
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