Egelsbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Uehlfeld im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Egelsbach liegt in der Gemarkung Tragelhöchstädt.
Geografie Nördlich der Einöde liegt die Tragelhöchstädter Weiherkette, die vom Egelsbach gespeist wird, einem linken Zufluss der Weisach. Im Nordosten liegt das Waldgebiet Kuckuck und im Südwesten das Waldgebiet Steinlohe. Ein Wirtschaftsweg führt nach Tragelhöchstädt (0,4 km südöstlich).
Geschichte Egelsbach wurde erstmals 1421 als „Egelstorff“ erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Egel.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Egelsbach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Uehlfeld und der 1813 gebildeten Ruralgemeinde Oberhöchstädt zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es der neu gebildeten Ruralgemeinde Tragelhöchstädt zugewiesen. Das Anwesen unterstand bis 1848 in der freiwilligen Gerichtsbarkeit dem Patrimonialgericht Rockenbach.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim. S. 191. Am 1. Juli 1971 wurde Egelsbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Uehlfeld eingemeindet.
Seit 2001 ist der Ort nicht mehr dauerhaft bewohnt.
Einwohnerentwicklung Jahr 1824 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2001Einwohner 5 4 3 2 2 9 10 3 2 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1824 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1961 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1 Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakob (Uehlfeld) gepfarrt.
Kulinarische Spezialitäten In der nördlich von Egelsbach gelegenen Weiherkette wird der Aischgründer Spiegelkarpfen gezüchtet.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Uehlfeld Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1421