Akiko Suzuki (jap. , Suzuki Akiko; * 28. März 1985 in Toyohashi, Präfektur Aichi) ist eine japanische ehemalige Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete. Sie ist die Japanische Meisterin von 2014 und vertrat Japan bei den Olympischen Winterspielen 2010 und 2014.

Werdegang Akiko Suzuki begann im Alter von sieben Jahren mit dem Eislaufen. Erste internationale Erfolge hatte sie 2001 mit einem 7. Platz bei den Juniorenweltmeisterschaften und 2002 mit einem 8. Platz bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften. Als Suzuki mit 18 Jahren ihre Heimat wegen eines Universitätsstudiums verlassen musste, erkrankte sie an Magersucht. Ihr Gewicht fiel auf 32 kg. Dies machte das Ausführen von Sprüngen unmöglich und sie verpasste die gesamte Saison 2003/04. Nachdem sie ihr Gewicht wieder stabilisiert hatte und inspiriert wurde von Shizuka Arakawas Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft 2004, kehrte sie zurück. links|mini|270x270px|Akiko Suzuki bei den Olympischen Winterspielen 2010 Bis 2010 schaffte es Suzuki aufgrund der enormen Konkurrenz im eigenen Land nicht, das Podium bei den nationalen Meisterschaften zu erreichen und sich somit für internationale Meisterschaften zu qualifizieren. In der Grand-Prix-Serie 2009/10 erhielt sie jedoch erstmals zwei Einladungen und konnte sich danke einem ersten und einem vierten Platz für das Finale qualifizieren, in dem sie die Bronzemedaille gewann. Ins Jahr 2010 ging sie als japanische Vizemeisterin. Sie gewann die Silbermedaille bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften in Jeonju. Ihr Weltmeisterschaftsdebüt beendete sie auf dem elften Platz. Bei ihrem olympischen Debüt wurde sie Achte. links|mini|Akiko Suzuki (rechts) mit Carolina Kostner (Mitte) und Aljona Leonowa (links) bei der Weltmeisterschaft 2012 In den folgenden drei Jahren konnte sich Suzuki jedes Jahr für das Grand-Prix-Finale qualifizieren. In der Saison 2011/12 gewann sie dort die Silbermedaille, in der Saison 2012/13 Bronze. Bei ihrer zweiten Weltmeisterschaftsteilnahme gewann die 27-jährige Suzuki 2012 in Nizza mit Bronze ihre erste Medaille bei Weltmeisterschaften. 2013 gewann sie eine weitere Medaille bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften.

Zur Saison 2013/14 gewann Suzuki die Japanische Meisterschaft. Sie wurde daraufhin ausgewählt, zusammen mit Mao Asada und Kanako Murakami Japan bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi zu vertreten. Suzuki erreichte dort den 8. Platz, während ihre Teamkollegin Asada Sechste wurde. Die Weltmeisterschaft 2014, bei der Suzuki den 6. Platz erreichte, war ihr letzter Wettbewerb. Danach beendete sie ihre Karriere im Leistungssport.

Seit 2014 Seit dem Ende ihrer Wettbewerbskarriere ist Akiko Suzuki eine gefragte Schauläuferin. Sie gehört zur Stammbesetzung der japanischen Eisshows Fantasy on Ice und Friends on Ice und war in der Schweizer Eisshow Art on Ice zu Gast.Akiko Suzuki bei Art on Ice, abgerufen am 28. Januar 2026. Sie ist außerdem ein wiederkehrender Gast in der von dem zweimaligen Olympiasieger Yuzuru Hanyū produzierten Eisshow Notte Stellata.

Suzuki ist als Choreografin tätig, unter anderem für Sōta YamamotoSōta Yamamoto in der Datenbank der International Skating Union, archivierte Version vom 11. November 2022 auf archive.org, abgerufen am 28. Januar 2025 (englisch)., Shun SatōShun Satō in der Datenbank der International Skating Union, archivierte Version vom 31. Januar 2024 auf archive.org, abgerufen am 28. Januar 2025 (englisch)., Ami NakaiAmi Nakai in der Datenbank der International Skating Union, archivierte Version vom 3. März 2023 auf archive.org, abgerufen am 28. Januar 2025 (englisch)., Mone ChibaMone Chiba in der Datenbank der International Skating Union, archivierte Version vom 6. November 2023 auf archive.org, abgerufen am 28. Januar 2025 (englisch). und Yuna Aoki.Yuna Aoki in der Datenbank der International Skating Union, archivierte Version vom 3. November 2023 auf archive.org, abgerufen am 28. Januar 2025 (englisch).

Sie entwickelte die Choreografien für die Anime-Serie Medalist, die von einer jungen Eiskunstläuferin handelt.

Ergebnisse Meisterschaft / Jahr 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Olympische Winterspiele 8. 8. Weltmeisterschaften 11. 3. 12. 6. Vier-Kontinente-Meisterschaften 8. 8. 2. 7. 2. World Team Trophy 1. 1. Juniorenweltmeisterschaften 7. Japanische Meisterschaften 4. 4. 9. 12. 12. 10. 5. 4. 2. 4. 2. 4. 1. – Grand-Prix-Wettbewerb / Saison 00/01 01/02 02/03 03/04 04/05 05/06 06/07 07/08 08/09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14 Grand-Prix-Finale 3. 4. 2. 3. Skate Canada 5. 2. 2. 2. Cup of Russia 2. NHK Trophy 2. 1. 2. 3. Cup of China 1. 2.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Eiskunstläufer (Japan) Kategorie:Olympiateilnehmer (Japan) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2010 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2014 Kategorie:Teilnehmer an den World University Games (Japan) Kategorie:Teilnehmer der Winter-Universiade 2007 Kategorie:Sieger bei den World University Games (Eiskunstlauf) Kategorie:Japanischer Meister (Eiskunstlauf) Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1985 Kategorie:Frau