Bösennördlingen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wörnitz im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Bösennördlingen liegt in der Gemarkung Wörnitz.

Geografie Das Dorf liegt in mehr als einem halben Kilometer Abstand auf einer flachhügeligen Ebene westlich der Wörnitz zwischen dem Bösennördlinger Graben im Norden, der ihr über den Morrieder Bach und dem Gründleinsgraben, der ihr nach Berührung des südlichen Ortsrandes danach unmittelbar von rechts zuläuft. Im Westen grenzt das Grabenfeld an. Die Kreisstraße AN 5 führt nach Mühlen (2,3 km südlich) bzw. an Morrieden vorbei nach Wörnitz (0,9 km nordöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße AN 16 bei Bastenau (1,5 km westlich).

Geschichte 1799 gab es im Ort 10 bis 12 Gemeindrechte, die teils preußische, teils hohenlohische und teils rothenburgische Untertanen waren. Die Fraisch übte die Reichsstadt Rothenburg aus.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 426.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Bösennördlingen dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Wörnitz zugewiesen.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 50 77 78 60 59 60 58 62 49 48 54HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 10 14 16 16 15 13 14 13Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Martin (Wörnitz) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Ortsteil von Wörnitz