Buchhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Schopfloch im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Buchhof liegt in der Gemarkung Schopfloch.

Geografie Der Weiler liegt am linken Ufer der Wörnitz und bildet mit dem östlich gelegenen Schopfloch eine geschlossene Siedlung. Der Ort ist ansonsten von Acker- und Grünland umgeben. Die Kreisstraße AN 42 führt an Zwernberg vorbei nach Weidelbach (3,3 km westlich) bzw. nach Schopfloch (0,9 km nordöstlich).

Geschichte Die Mühle wurde bereits 1282 als „molendinum apud fluvium Wernzza iuxta Schoppheloch“ erstmals urkundlich genannt. Die Bezeichnung „Buchmühle“ tauchte erst 1386 auf.A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl, S. 118.

Buchhof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Das oettingen-spielbergische Oberamt Dürrwangen beanspruchte die Fraisch ebenfalls. 1732 gab es 2 Anwesen (1 Hof, 1 Mahlmühle). Grundherr war das Oberamt Dürrwangen.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Buchhof (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). Auch gegen Ende des Alten Reiches gab es zwei Anwesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 400. (=J. K. Bundschuh, Bd. 1, Sp. 481.) Hiernach soll es nur eine Untertansfamilie gegeben haben. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 577.

Infolge des Gemeindeedikts wurde Buchhof 1809 dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Schopfloch zugeordnet.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 532 und 539.

Ehemaliges Baudenkmal Haus Nr. 2: Das heutige zweigeschossige Wohn- und Mühlengebäude, ein massives, gut proportioniertes Satteldachhaus aus dem späteren 17./18. Jahrhundert, ist in der baulichen Erscheinung stark beeinträchtigt durch Fenster- und Türveränderungen. Verputzt; verzahnte Eckquaderung.A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl, S. 118. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 29 33 31 32 19 30 32 45 37 47 25HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 7 4 5 6 6 6 8 9 Quelle Dort als Buchhöfe und Mühle aufgelistet.

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Martin (Schopfloch) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Schopfloch, Mittelfranken) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach Kategorie:Ersterwähnung 1282 Kategorie:Ort an der Wörnitz