Heinrich Meier (* 20. September 1842 in Braunschweig; † 12. Juni 1923 ebenda) war ein deutscher Berufsoffizier und Lokalhistoriker, der sich insbesondere der Geschichte der Stadt Braunschweig widmete.
Leben Heinrich Meier war der jüngste Sohn des Braunschweiger Stadtrates Ernst Meier (1. Januar 1790 – 3. Januar 1874) und dessen Ehefrau Luise (geborene Lüderßen, 1812–1878). Der Jurist Ernst von Meier (12. Oktober 1832 – 21. April 1911)Theodor Müller: Stadtdirektor Wilhelm Bode. Leben und Werk. In: Braunschweiger Werkstücke. Band 29, Braunschweig 1963, doi:10.24355/dbbs.084-201801301718, S. 233 (leopard.tu-braunschweig.de PDF). war sein ältester Brüder. Weitere Brüder waren der Kapitän Felix Meier (27. März 1834 – 9. Mai 1886)Christian, Michael und Fritz Reinboth: Der „Walkenrieder Kapitän“ Felix Meier (1834-1886) – das war sein Leben. (works.hcommons.org – Nach Aufzeichnungen seines Bruders Heinrich Meier aus Braunschweig). und der Walkenrieder Gipsfabrikant Albrecht Meier (10. November 1838 – 20. Februar 1904).Albrecht Meier †. In: Tonindustrie-Zeitung und Keramische Rundschau. 1904, S. 221–222 (google.de). Nach Ende der Schulzeit am Martino-Katharineum trat Meier 1859 als Offiziersanwärter in die Preußische Armee ein. Seine militärische Laufbahn beendete er als Kommandeur des Fußartillerie-Regiments „von Dieskau“ (Schlesisches) Nr. 6 in Neiße.
Anfang 1890 kehrte Meier im Rang eines Obersts a. D. nach Braunschweig zurück und widmete sich fortan der Erforschung der Braunschweiger Geschichte. In der Folge veröffentlichte er zahlreiche Werke zu stadtgeschichtlichen Themen.
Werke (Auswahl) Häuserbuch der Stadt Braunschweig. Band 1–5, Braunschweig 1890–1915. Nachrichten über Bürgerhäuser früherer Jahrhunderte. In: Paul Zimmermann (Hrsg.): Braunschweigisches Magazin. 3. Jahrgang, Nr. 2, 17. Januar 1897, doi:10.24355/dbbs.084-202009151403-0, S. 13–15 (tu-braunschweig.de PDF). Die Straßennamen der Stadt Braunschweig. In: Quellen und Forschungen zur Braunschweigischen Geschichte. Band 1, Zwissler, Wolfenbüttel 1904, (). Braunschweiger Bürgersöhne auf deutschen Universitäten vor Errichtung der Juliusuniversität zu Helmstedt. In: Jahrbuch des Geschichtsvereins für das Herzogtum Braunschweig. Nr. 7, Braunschweig 1908, doi:10.24355/dbbs.084-201201201302-0, S. 80–142 (tu-braunschweig.de PDF). Die Schulhäuser des Gymnasiums Martino-Katharineum zu Braunschweig von 1415 bis 1869. Joh. H. Meyer, Braunschweig 1920, .
Darüber hinaus veröffentlichte Meier zahlreiche Aufsätze in der Zeitschrift des Harzvereins für Geschichte und Altertumskunde sowie im Jahrbuch des Geschichtsvereins für das Herzogtum Braunschweig.
Literatur Karsten Kablitz: Heinrich Meier. In:
Einzelnachweise
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