Wüstenweiler ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Wüstenweiler liegt in der Gemarkung Heilbronn.

Geografie Durch den Weiler fließt der Wüstenbach, der mit dem Aichabach zum Schönbach zusammenfließt, einem linken Zufluss der Sulzach. Im Südwesten erhebt sich der Lindenberg, im Osten der Tränkbuck. Im Nordwesten liegt das Waldgebiet Hölle, 0,5 km südlich liegt das Waldgebiet Rabennest. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Feuchtwangen (1 km westlich).

Geschichte Der Ort wurde am 22. Februar 1366 in einer Urkunde des Feuchtwanger Stifts erstmals namentlich erwähnt.Wüstenweiler auf der Website geschichte-feuchtwangen.de

Wüstenweiler lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 3 Anwesen (1 Mahlmühle, 1 Halbhof, 1 Gütlein) und 1 Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Wüstenweiler (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). Von 1797 bis 1808 gehörte der Ort zum Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen. Die Zahl der Anwesen blieb unverändert.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 493.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Wüstenweiler dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Heilbronn zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Wüstenweiler am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 26 28 24 26 21 27 27 30 23 16 18HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 5 4 5 4 3 3 3 3Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Ersterwähnung 1366