Unterdallersbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Unterdallersbach liegt in der Gemarkung Vorderbreitenthann.

Geografie Der Weiler liegt am Krummbach, einem linken Zufluss der Sulzach. 0,5 km nordwestlich des Ortes liegt das Starkfeld, 0,75 km nordöstlich das Waldgebiet Im Schor. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,7 km südöstlich), die nach Glashofen (0,3 km südwestlich) bzw. zur Staatsstraße 1066 (0,2 km östlich) verläuft bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,5 km westlich), die nach Oberdallersbach (0,7 km nördlich) bzw. nach Leiperzell verläuft (1,1 km südlich).

Geschichte Unterdallersbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus drei Anwesen (eine Mahlmühle, ein Hof, ein Gut). Alleiniger Grundherr war das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Unterdallersbach (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 619. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Unterdallersbach dem Steuerdistrikt Tauberschallbach und der Ruralgemeinde Vorderbreitenthann zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Unterdallersbach am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 36 34 29 30 28 20 24 27 21 13 12HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 4 4 4 5 4 4 4 3Quelle

Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Feuchtwangen gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Mariä Sieben Schmerzen (Weinberg) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach