Unterhinterhof ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Unterhinterhof liegt in der Gemarkung Larrieden.
Geografie Der Weiler liegt an der Zwergwörnitz, einem rechten Zufluss der Wörnitz. Im Norden grenzt das Hinterhöfer Holz an, im Südosten das Hinterhölzlein und das Wegholz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt am Oberhinterhof vorbei nach Marktlustenau (2,7 km nordwestlich) bzw. zur Kreisstraße AN 42 (0,5 km südöstlich).
Geschichte Unterhinterhof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus drei Anwesen. Alleiniger Grundherr war der Deutsche Orden (Amt Dinkelsbühl).Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Unterhinterhof (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 754. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Unterhinterhof dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Larrieden zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Unterhinterhof am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.
Baudenkmal Weiherfeld: Flachsbrechhaus, kleiner eingeschossiger Satteldachbau, teilweise Fachwerk, wohl 19. Jahrhundert; 100 m außerhalb des Ortes in Richtung Oberhinterhof. Mittlerweile abgerissen.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 30 40 53 45 48 41 37 41 41 32 30HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 8 6 10 10 9 9 9 9Quelle Dort als Althinterhof aufgelistet.
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michael (Larrieden) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach