Steinbach () ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Steinbach liegt in der Gemarkung Vorderbreitenthann.
Geografie Das Dorf liegt am Aichabach, der mit dem Wüstenbach zum Schönbach zusammenfließt, einem linken Zufluss der Sulzach. 0,5 km südwestlich des Ortes liegen das Waldgebiet Hart und das Wasenfeld, 0,5 km südlich der Kreuzschlag, 0,5 km südöstlich die Espan und das Elbersrother Feld. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Rißmannschallbach (1,5 km südlich) bzw. die Kreisstraße AN 37 kreuzend nach Charhof (1,6 km nordöstlich). Weitere Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Tauberschallbach (1,2 km westlich) und zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,5 km nordöstlich), die zur AN 37 (0,05 km nördlich) bzw. nach Wiegelshof verläuft (2,3 km südöstlich).
Geschichte Steinbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 19 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren feuchtwangische Ämter: Stiftsverwalteramt Feuchtwangen: 3 Anwesen, Stadtvogteiamt Feuchtwangen: 2 Anwesen, Pfarrei Sinbronn: 1 Anwesen; das Hochstift Eichstätt: Kastenamt Herrieden: 2 Höfe, 1 Gut, Stiftskapitel Herrieden: 2 Güter, Kapellenstiftung Windshofen: 1 Gütlein; die Reichsstadt Dinkelsbühl: 4 Gütlein; das Rittergut Assumstadt und Züttlingen (von Ellrichshausen): 1 Anwesen; das Rittergut Wiesethbruck (Vogtamt der Schenken zu Geyern zu Syburg): 1 Anwesen; das Rittergut Thann (von Campo): 1 Anwesen.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Steinbach (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, S. 428. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Steinbach dem Steuerdistrikt Tauberschallbach und der Ruralgemeinde Vorderbreitenthann zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 133 121 126 134 129 128 136 179 139 113 102HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 24 25 27 27 27 28 28 31Quelle Steinbach selbst nicht aufgelistet. Die Einwohnerzahl ergibt sich aus der Subtraktion der Einzelorte von der Einwohnerzahl der Gemeinde.
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Feuchtwangen gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach Mariä Sieben Schmerzen (Weinberg) gepfarrt, heute ist die Pfarrei St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Geographie (Feuchtwangen)