Kleinkromsdorf ist ein Ortsteil der Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße im Landkreis Weimarer Land in Thüringen.

Lage Kleinkromsdorf (jetzt Kromsdorf-Süd) liegt östlich von Tiefurt in der Nähe der Ilm. Die Grenze zu Großkromsdorf (jetzt Kromsdorf-Nord) ist die Ilmbrücke am Sportplatz.

Geschichte Die Ersterwähnung von Kleinkromsdorf ist von Großkromsdorf zu trennen. 1382 wird erstmals Kromsdorf kleyne genannt. Wolfgang Kahl fand 1378.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 102. 1512 erscheint der Name wieder. Im Mittelalter befand sich hier das Kloster Weimar. Kleinkromsdorf ist an der Ilmfurt entstanden und war ein Sackgassendorf. Einer der Besitzer war Johann Maximilian Albrecht von Laßberg. Dessen Tochter war Christiane Henriette Sophie von Laßberg.Effi Biedrzynski: Goethes Weimar: Das Lexikon der Personen und Schauplätze, Artemis&Winkler Verlag, Mannheim 2010, S. 267.

Am 1. Juli 1950 wurden die Gemeinden Großkromsdorf und Kleinkromsdorf zu einer neuen Gemeinde Kromsdorf zusammengeschlossen, die wiederum zum 1. Januar 2019 nach Ilmtal-Weinstraße eingemeindet wurde.

Kleinkromsdorf ist um ein Neubaugebiet ab 1991 erweitert worden und mit Großkromsdorf zusammengewachsen. Abgerufen am 3. April 2012.

Persönlichkeiten Johann Christian Stark der Jüngere (* 1769 in Kleinkromsdorf; † 1837 in Jena), Mediziner, Geheimer Hofrat, Leibarzt und Hochschullehrer in Jena

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Weimarer Land Kategorie:Geographie (Ilmtal-Weinstraße) Kategorie:Ersterwähnung 1382 Kategorie:Gemeindeauflösung 1950 Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weimarer Land)