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Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 15. April 2020 wieder und enthält 140 Baudenkmäler. mini|300px|Bachgau Museum im Nöthigsgut, Großostheim

Ensembles Ensemble Marktplatz Großostheim mini|Fachwerkgiebelhaus am Großostheimer Marktplatz Innerhalb des weitläufigen, im Spätmittelalter ummauerten, dörflich strukturierten Marktortes stellt der dezentrisch und leicht erhöht gelegene Marktplatz () den Siedlungskern Großostheims dar. Die burgartig um einen Binnenhof gruppierte Anlage des Nöthighofes und die ehemals mit dem Martinspatrozinium versehene Pfarrkirche, die den Platz an zwei Seiten begrenzen, lassen vermuten, dass sich hier ein früher Verwaltungsmittelpunkt befand; möglicherweise bezeichnet der Marktplatz die Lage eines fränkischen Königshofes. Der rechteckige, weite Platzraum wird auf den beiden anderen Seiten durch Hofanlagen begrenzt, deren Wohnhäuser aus dem späten 16., dem 17. und dem 18. Jahrhundert stammen. Die den Bauten des Nöthighofs antwortende Häuserzeile, die sich Am Kirchberg fortsetzt, zeigt ein geschlossenes Bild fränkischer Bauernhofreihung. Die Bauten sind durchweg in Fachwerkbauweise errichtet. Aktennummer: E-6-71-122-1.

Marktbefestigung Es sind Reste der 15./16. Jahrhundert stammenden Ortsmauer in unregelmäßigem Quaderwerk erhalten: an der Westecke eine schmale spitzbogige Tür, sog. Mühlpforte auf der Südseite beim Friedhof Mauerabschnitt mit schlitzartigen Schießscharten Von den ehemals vier Toren und Türmen sind erhalten: der sogenannte Stumpfe Turm an der Südwestecke des ehemaligen Berings, mit Portal bezeichnet 1606 der sogenannte Spitze Turm am Pflaumheimer Tor im Westen des ehemaligen Berings der sogenannte Hexenturm im Osten des ehemaligen Berings Aktennummer: D-6-71-122-2.

Baudenkmäler nach Gemeindeteilen Großostheim

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Wenigumstadt

Ehemalige Baudenkmäler nach Gemeindeteilen

Großostheim

Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Großostheim

Anmerkungen

Literatur

Weblinks

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