Hainmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Hainmühle liegt in der Gemarkung Krapfenau.

Geografie Die Einöde liegt etwa dreieinhalb Kilometer südöstlich der Feuchtwangener Stadtmitte am linken Ufer der Sulzach. Die Kreisstraße AN 41 führt nach Feuchtwangen (2,5 km nördlich) bzw. nach Krapfenau (1 km südöstlich).

Geschichte Im Jahr 1376 wurde der Ort als „Haimüll“ bezeugt, 1408 als „Hainmul“.Hainmühle auf der Website geschichte-feuchtwangen.de

Der Ort lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 gab es zwei Anwesen (eine Mahl- und Schneidmühle, ein Gut). Die Grundherrschaft hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen.Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Hainmühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). Gegen Ende des Alten Reiches gab es eine Untertansfamilie.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 474. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Hainmühle dem Steuerdistrikt Heilbronn und der Ruralgemeinde Krapfenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hainmühle am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.

Ehemaliges Baudenkmal Mühle, erbaut 1798; Obergeschoss 1962 erneuert; zweigeschossiger Putzbau mit vier zu sieben Achsen und Satteldach; am Untergeschoss Wappen (Löwen mit Mühlrad) und Jahreszahl „1798“H. K. Ramisch: Landkreis Feuchtwangen, S. 86. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 9 7 8 8 9 8 7 11 4 3 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 2 2 2 2 1 1 1 1Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach Kategorie:Wassermühle im Landkreis Ansbach Kategorie:Ersterwähnung 1376 Kategorie:Bauwerk in Feuchtwangen Kategorie:Mühle in Europa Kategorie:Ort an der Sulzach