mini|hochkant=0.6|Das auch als „grüner Punkt“ bezeichnete und 1990 eingeführte Sinnbild

Die Marke Der Grüne Punkt, teils auch nur als Der Punkt bezeichnet, ist weltweit geschützt und gilt überwiegend in Europa als Finanzierungszeichen für die Teilnahme an dualen Sammel- und Verwertungssystemen. Das Sinnbild wird für fast alle europäischen dualen Sammel- und Verwertungssysteme in der Mülltrennung angeboten, ist allerdings nur in wenigen Ländern vorgeschrieben.Fragen und Antworten, Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH. Es ist international (weltweit) ein geschütztes Markenzeichen, und wird über Lizenznahme abgewickelt., Wirtschaftskammer Österreich.

Weitere Einzelheiten Das Sinnbild besagt, dass so gekennzeichnete Verpackungen eines Produktherstellers bzw. -vertreibers an einem Dualen System beteiligt sind und der Hersteller den Beitrag zur Finanzierung der Verpackungssammlung und -verwertung vorab für die Verpackung übernommen hat., lk-konsument.at. Die Verpackungsmaterialien wandern in die Abfallsammlung der dualen Systeme, die über die Beteiligungsentgelte finanziert werden. Mit den Beteiligungsentgelten wird in Deutschland die Sammlung, Sortierung und Verwertung durch Entsorger finanziert. In den meisten Staaten übernimmt ein privatwirtschaftliches Unternehmen – oder einige wenige – die Abwicklung der Vergabe der Lizenzen und die Abrechnung und Verteilung der gesetzlichen Abgaben an die Entsorger. Die Bedeutung von mit dem „Grünen Punkt“ gekennzeichneten Verkaufsverpackungen für den Konsumenten ist also: – wie er zu trennen ist, ist etwa in den Abfallkalendern der Kommunen oder über die Webseiten der dualen SystemeRecycling für Deutschland. nachzulesen.

Das Piktogramm besteht aus zwei in Kreisform miteinander verschlungenen Pfeilen in unterschiedlichen Farben. Der Punkt muss nicht grün sein, teils kann er auch schlicht der Verpackungsfarbe angepasst werden, um weitere Kosten für zusätzliche Druckfarben einzusparen.

Das System wurde 1991 von der Duales System Deutschland GmbH entwickelt. Das Zeichen wurde von Lars Oehlschlaeger entworfen, der sich dabei an das Symbol für Yin und Yang anlehnte.Der Grüne Punkt: Volk der Trenner und Sammler, von Melanie Amann, in der FAZ, am 31. Oktober 2010 (abgerufen am 16. November 2024)

Seit Inkrafttreten der deutschen Verpackungsverordnung zum 1. Januar 2009 besteht keine Pflicht mehr, das Registrierungssymbol „Grüner Punkt“ auf registrierten Verpackungen anzubringen. Seither ist er deswegen kaum noch auf Verpackungen zu finden.Das Kreuz mit der Mülltrennung – Wo ist der Grüne Punkt geblieben? In: Osthessen-News, 12. September 2013, abgerufen am 28. Dezember 2025.

Auf EU-Ebene regelt Artikel 12 der Verordnung (EU) 2025/40 (Verpackungsverordnung), dass es ab 12. August 2028 eine harmonisierte Kennzeichnung von Verpackungen gibt. Die EU-Kommission erlässt Durchführungsrechtsakte, in denen die Kennzeichnung festgelegt wird.

Nationales mini|Verpackung, links Kennzeichnung mit EAN-Nummer und Barcode (Artikelnummer), rechts von oben nach unten: PAO-Symbol „Verwendung 12 Monate nach Öffnen“, Grünem Punkt „In den Müll entsorgen“ und SPI-Symbol „LDPE“ (Polyethylen, daher als Kunststoff zu trennen) Fost Plus, (Belgien) Grüner Punkt (Deutschland) Éco-Emballages, (Frankreich, auch mit der Tochterfirma Adelphe) CONAI, (Consorzio Nazionale Imballaggi, Italien) Grønt Punkt Norge, (Norwegen) Altstoff Recycling Austria, Der Punkt ara.at (Österreich)

Die Schweiz verwendet nicht den Grünen Punkt, sondern in der Swiss Recycling (Verein Schweizerischer Recycling Organisationen) eigenständige Zeichen, die teils an den Standard CEN/CR 14311CEN CR 14311:2002 Packaging – Marking and material identification system angelehnt sind (15px).vergl. , swissrecycling.ch (pdf online).

Siehe auch Internationales Recyclingsymbol (♲/15px) Resin identification code (SPI, ♳/15px) Gelber Sack Green Point Pointe-Verte

Einzelnachweise

Kategorie:Verpackungs-Recycling Kategorie:Piktogramm Kategorie:Produktkennzeichnung