Wolfsbühl ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wilburgstetten im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Wolfsbühl liegt in der Gemarkung Wilburgstetten.

Geografie Nördlich des Dorfes verläuft der Limes. Im Osten befindet sich der Weiltinger Forst. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Greiselbach zur Bundesstraße 25 (1,3 km südlich) bzw. zur Staatsstraße 2385 bei Wilburgstetten (0,7 km nördlich).

Geschichte Die Fraisch über Veitsweiler war umstritten. Sie wurde sowohl vom ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen als auch vom oettingen-spielbergischen Oberamt Aufkirchen beansprucht. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft hatte das württembergische Oberamt Weiltingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 11 SöldengüterT. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 478. mit 7 Untertansfamilien.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 281.

Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Veitsweiler zugewiesen.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 535. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) kam Wolfsbühl an die Gemeinde Wilburgstetten.T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 541 und 584.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2005 2015Einwohner 57 75 72 88 53 72 64 76 86 91 92 92 100HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“. 11 13 14 14 13 14 18 23 Quelle

Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Margareta (Wilburgstetten) gepfarrt. Die Protestanten sind nach St. Stephan (Greiselbach) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach Kategorie:Ortsteil von Wilburgstetten