Lichter der Stadt ist das siebte Studioalbum der deutschen Rockband Unheilig. Das Album erschien im März 2012 und avancierte zum Millionenseller.
Entstehung und Veröffentlichung Die Erstveröffentlichung von Lichter der Stadt erfolgte am 16. März 2012 bei Vertigo Records. Das Album erschien seiner Originalausführung als CD und Download mit 16 Titel (Katalognummer: 06025 2796424 9). Am gleichen Tag erschien auch eine Deluxeausführung, die eine Bonus-CD mit Demoaufnahmen umfasst (Katalognummer: 06025 2787961 1). Am 23. November desselben Jahres erschien eine sogenannte „Winter Edition“. Diese beinhaltet das Standardalbum mit dem Bonustitel Stark 2012 sowie eine Bonus-CD mit Alternativversionen und Liveaufnahmen, die bei den NRW Lokalradios entstanden sind.
Geschrieben wurden alle Lieder von Unheilig-Frontmann Der Graf, zumeist in Zusammenarbeit mit Koautoren; lediglich das Lied Vergessen wurde alleine von ihm geschrieben. Die meisten Lieder schrieb er dabei mit seinem Bandkollegen Henning Verlage (7 Titel). Neben Thorsten Brötzmann, Kiko Masbaum und Roland Spremberg zeichneten die beiden auch für Teile der Produktion verantwortlich.
Titelliste Standardversion Das Licht (Intro) – 3:36 Herzwerk – 3:33 So wie du warst – 3:50 Tage wie Gold – 3:34 Wie wir waren – 3:40 (feat. Andreas Bourani) Unsterblich – 3:59 Feuerland – 3:42 Lichter der Stadt – 4:15 Ein guter Weg – 3:53 Ein großes Leben – 3:34 Brenne auf – 3:48 Zeitreise – 4:00 (feat. Xavier Naidoo) Das Leben ist schön – 3:42 Eisenmann – 4:21 Vergessen – 4:14 Die Stadt – 6:02
Bonustitel Stark 2012 – 3:37
Singles
Lichter der Stadt Tour
Rezeption Georg Howahl, der das Album für die Zeitung Der Westen beurteilte, fand keine lobenden Worte: „Das neue Album nach dem Erfolg von ‚Große Freiheit‘ ist ganz ähnlich gestrickt. Es ist eine große Ladung von klebrigem Akustik-Pathos, gelegentlich versetzt mit Rammstein-Gitarren, und mündet am Ende in Trauerarbeit zum Mitschunkeln.“ Die Passauer Neue Presse urteilte: „In der Summe hat der Graf ein bisschen arg tief in die Pop-Schlager-Kitsch-Schublade gegriffen, etwa in Form von Synthesizer-Konserven-Streichern. Alles fließt, geht runter wie Öl, bleibt so aber kaum haften.“, pnp.de, 16. März 2012, abgerufen am 22. März 2012. Sebastian Leber vom Berliner Tagesspiegel mochte die Musik, fand aber ebenfalls die Texte mangelhaft: „Die 16 neuen Songs sind hochdosierte Antidepressiva, oft mitreißend und immer direkt zugänglich. Die Texte bewegen sich allerdings auf kitschigem Poesialbumsniveau.“Tobias Leber: Ich will den Himmel sehen, Artikel im Tagesspiegel vom 15. März 2012, abgerufen am 22. März 2012. Stefan Frühauf von dark-festivals.de beklagte den weicheren Stil von Lichter der Stadt im Vergleich zu früheren Alben und legte es „Freunden von niveauvollem, deutschem Schlager“ nahe.Stefan Frühauf: CD-Rezension zu „Lichter der Stadt“, abgerufen am 23. März 2012. Auch Kevin Holtmann von plattentests.de kritisierte Lichter der Stadt stark.Kevin Holtmann: CD-Rezension zu „Lichter der Stadt“, abgerufen am 23. März 2012.
Kommerzieller Erfolg Chartplatzierungen
Auszeichnungen für Musikverkäufe
Einzelnachweise
Kategorie:Album 2012 Kategorie:Album (Dark Music) Kategorie:Album (Pop) Kategorie:Album (Rock) Kategorie:Unheilig-Album Kategorie:Nummer-eins-Album Kategorie:Mehrfach-Platin-Album (Deutschland) Kategorie:Mehrfach-Platin-Album (Österreich) Kategorie:Mehrfach-Platin-Album (Schweiz)