Schönau ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Schönau liegt in der Gemarkung Stadel.
Geografie Der Weiler liegt südwestlich des Gemeindesitzes und südlich des Lindleinsgrabens, eines rechten Zuflusses der Altmühl. Im Westen ist er vom Stadler Wald umgeben, im Osten von Grün- und Ackerland mit vereinzeltem Baumbestand. Die Kreisstraße AN 37 führt nach Brünst (1,7 km nordöstlich) bzw. nach Sickersdorf (2,2 km südwestlich).
Geschichte Der Ort wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert gegründet.M. Spanheimer: Altgemeinde Stadel, S. 237.
Gegen Ende des Alten Reiches, 1802, gab es im Ort drei Untertanen und einen Hirten, die alle zur eichstättischen Vogtei Wahrberg-Aurach zählten.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 168.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Schönau dem Steuerdistrikt Heuberg und der Ruralgemeinde Stadel zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Stadel am 1. Juli 1971 nach Herrieden im Landkreis Ansbach eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 28 25 27 20 25 19 21 56 30 38 39 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 5 6 5 3 3 7 7 9 Quelle
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus und Deocar (Herrieden) gepfarrt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Christuskirche (Herrieden) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Herrieden Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach