Die spezielle Zoologie befasst sich mit den Arten (Spezies) des Tierreiches. Im Unterschied zur allgemeinen Zoologie befasst sich die spezielle Zoologie mit der Vielfalt und den Unterschieden in der Tierwelt.

Sie beschreibt

die Arten und ihre Einordnung in das System (Art, Gattung, Familie): Taxonomie die natürlichen Verwandtschaftsbeziehungen: Systematik die Stammesgeschichte: Evolution die äußeren und inneren Strukturen: Morphologie die Lebensweisen und Lebensräume: Ökologie die Verhaltensweisen: Verhaltensbiologie die Fortpflanzung: Reproduktionsbiologie

Einen Überblick über die Tiergruppen stellt die Systematik des Tierreiches dar.

Disziplinen der Systematischen oder Speziellen Zoologie, die sich bestimmten Tiergruppen widmen:

Protistologie – Einzeller Spongiologie – Schwämme Helminthologie – „Würmer“ Arachnologie – Spinnentiere Entomologie – Insekten Crustaceologie oder Karzinologie – Krebstiere Malakologie – Weichtiere Ichthyologie – Fische und Kieferlose Herpetologie – Amphibien und Reptilien Ornithologie – Vögel Mammalogie – Säugetiere

Die Begründung einer speziellen Zoologie bzw. speziellen Botanik ist eine Besonderheit, die die Biologie von den übrigen Naturwissenschaften abhebt. Während alle anderen Naturwissenschaften (in besonderem Maße die Physik) und ein Teil der Biologie nach übergreifenden und allgemein anwendbaren Gesetzmäßigkeiten suchen, versuchen speziell arbeitende Biologen die Formenvielfalt zu erfassen und zu beschreiben.

!