Göhren-Döhlen ist ein Ortsteil der Landgemeinde Stadt Auma-Weidatal. Bis 2011 war der Ort eine eigenständige Gemeinde. Heute hat Göhren-Döhlen den Status einer Ortschaft nach der Thüringer Kommunalordnung und damit eine Ortschaftsverfassung mit Ortschaftsrat und Ortschaftsbürgermeister. Zur Ortschaft Göhren-Döhlen gehören die Ortsteile Göhren und Döhlen. Der Ortsteil Göhren hatte 84 Einwohner am 31. Dezember 2012.
Geographie Göhren-Döhlen liegt unweit der Weidatalsperre im Thüringer Schiefergebirge. Angrenzende Gemeinden bzw. Orte sind die Stadt Hohenleuben, Steinsdorf und die Stadt Zeulenroda-Triebes.
Geschichte Döhlen wurde erstmals im Jahre 1230 als "Doeln" und dann 1356 als "Dolen" urkundlich erwähnt. 1260 nannte man erstmals urkundlich die Döhlenmühle neben der Urpfarrei im Ort.Günter Steiniger: Mühlen im Weidatal Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-934748-59-0, S. 5. Der Ortsname wird vom slawischen "Doljane" (Talbewohner) abgeleitet. Göhren wird in den Urkunden erstmals 1324 als "Goren" und 1451 als "Goerynn" erwähnt, abgeleitet vom slawischen "Gorjane" (Bergbewohner).
Bis zum 3. Januar 1996 war Göhren-Döhlen ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Weidatal, danach gehörte die Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Auma-Weidatal. Am 1. Dezember 2011 schlossen sich die Stadt Auma und die Gemeinden Braunsdorf, Göhren-Döhlen, Staitz und Wiebelsdorf zur Landgemeinde Stadt Auma-Weidatal zusammen.StBA: Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011
Einwohnerentwicklung Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember): 1994: 112 1995: 121 1996: 134 1997: 143 1998: 146 1999: 156 2000: 161 2001: 162 2002: 159 2003: 144 2004: 143 2005: 136 2006: 130 2007: 142 2008: 143 2009: 136 2010: 143 Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Greiz) Kategorie:Gemeindeauflösung 2011 Kategorie:Auma-Weidatal