mini|Espelkamp: Die Vertriebenen bezogen hier neben den einfachen Baracken der Munitionsanstalt auch bereits Steinhäuser mini|Espelkamp: In den 1950er Jahren wurde die Gemeinde in Planbauweise erweitert mini|Die Kirche St. Michael in Neutraubling enthält Teile des Kommandanturgebäudes eines ehemaligen Militärflugplatzes
Vertriebenenstädte oder Vertriebenengemeinden sind Ansiedlungen von Vertriebenen.
Deutschland Vertriebenenstädte oder Vertriebenengemeinden sind in der Nachkriegszeit in Deutschland entstandene Siedlungen, in denen sich Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, dem Sudetenland oder anderen Gebieten Mittel- und Osteuropas ansiedelten.
Beispiele: Baden-Württemberg Eichenau, Stadtteil von Riedlingen Hochwang, Stadtteil von Lenningen
Bayern: Geretsried im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Neugablonz als Stadtteil von Kaufbeuren Neutraubling im Landkreis Regensburg Ringheim als Ortsteil von Großostheim Traunreut im Landkreis Traunstein Waldkraiburg im Landkreis Mühldorf am Inn vormaliges Lager Föhrenwald, hieraus entstand der Ortsteil Waldram der Stadt Wolfratshausen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Neutraubling, Geretsried, Traunreut und Waldkraiburg sind mittlerweile (auch aufgrund von Eingemeindungen) die größten Städte im jeweiligen Landkreis.
Brandenburg: Neuheim (seit 1997 Stadtteil von Jüterbog) im Landkreis Teltow-Fläming Neurochlitz (seit 2002 Ortsteil von Mescherin) im Landkreis Uckermark
Hessen Burgwald (bis 1996 Industriehof) im Landkreis Waldeck-Frankenberg Heilsberg (seit 1948 Stadtteil von Bad Vilbel) im Wetteraukreis Ichelhausen (Siedlungsplatz, gehört zu Ehringshausen) im Lahn-Dill-Kreishttp://www.ehringshausen.de/uploads/media/Entstehung_Ichelhausen__-_3_doc.pdf&ved=2ahUKEwjhlLPPpc_dAhUBCRoKHQNLCc8QFjABegQIABAB&usg=AOvVaw1Ndn_xexUajxoJWzBFb0ow Lettgenbrunn mit Villbach (seit 1974 Ortsteil von Jossgrund) im Main-Kinzig-Kreis Oberwald (Wohnplatz, gehört zu Grebenhain) im Vogelsbergkreis Seenbrücke (Siedlungsplatz in den Gemarkungen Weickartshain und Lardenbach, Stadtteile von Grünberg) im Landkreis Gießenhttps://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/Kreis-Giessen-Seenbruecke-Die-geteilte-Siedlung;art457,464460 Stadtallendorf im Kreis Marburg-Biedenkopf Sankt Stephans-Siedlung, Stadtteil von Griesheim Trutzhain (seit 1970 Stadtteil von Schwalmstadt) im Schwalm-Eder-Kreis Waldsiedlung (Ortsteil von Altenstadt) im Wetteraukreis Waldsiedlung (Siedlungsplatz in der Gemarkung Nieder-Weisel, Stadtteil von Butzbach) im Wetteraukreishttp://geschichtsverein.butzbach.de/niederwe.htm Wiesental (Stadtteil von Butzbach) im Wetteraukreis
Niedersachsen: Steinfeld in der Gemarkung Harlingerode (1960 geräumt), Landkreis Goslar
Nordrhein-Westfalen: Espelkamp im Kreis Minden-Lübbecke Stukenbrock im Kreis Gütersloh St. Arnold (Gemeinde Neuenkirchen) im Kreis Steinfurt Schleswig-Holstein: Trappenkamp im Kreis Segeberg Stift, Ortsteil der Gemeinde Altenholz „ERP-Programm 10.000 Flüchtlingswohnungen“ an 84 StandortenArbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V. (Hrsg.): Johannes Scharre/Ulrich Haake: „Der Bau von 10.000 Flüchtlingswohnungen in Schleswig-Holstein (ERP-Sonderprogramm 1950) – Ergebnis, Methode, Erfahrungen und Folgerungen“, / Arbeitsgemeinschaft für produktive Flüchtlingshilfe e. V.; (Forschungsbericht im Auftrag des Bundesministeriums für den Wohnungsbau Nr. 148 (2404/05)); Bauforschungsbericht der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V. Nr. 2, Kiel 1952
Lage Häufig sind Vertriebenenstädte auf dem Gelände ehemaliger Sprengstofffabriken oder Munitionsanstalten entstanden, die versteckt im Wald lagen. Als Beispiel das Luftbild von Neugablonz: .
Neutraubling liegt auf dem Gelände eines früheren Flugzeugwerks der Messerschmitt GmbH (vorher zu Obertraubling gehörend).
Weblinks
Ausstellung Angekommen
Fußnoten
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