mini|Der Internet-Auftritt der ökumenischen Internet-Seelsorge der Schweizer Kirchen www.seelsorge.net wurde im Jahre 2005 mit einem neuen Corporate Identity ausgestattet
Der Begriff Internetseelsorge bezeichnet Seelsorge, die über das Internet medial vermittelt wird und interaktiv stattfindet, und ist somit eine Sonderform der lebensraumorientierten Seelsorge. Anders als bei der ökumenischen Telefonseelsorge, die sich als eigene Organisation entwickelt hat und inzwischen ihren Namen markenrechtlich schützen lässt, wird Internetseelsorge von unterschiedlichen Seelsorgern und Organisationen angeboten.
Abzugrenzen von Internetseelsorge ist das reine Informationsangebot über Seelsorge. Zwar können solche Informationen eine Orientierung bieten und Menschen ggf. weiter helfen. Das Seelsorgeangebot selbst verweist dann jedoch über das Internet hinaus, ohne innerhalb dieser medialen Plattform ein interaktives Kommunikationsangebot bereitzustellen.
Als Informations- und Kommunikationsplattform bietet das Internet auch für Beratung und Seelsorge neue Möglichkeiten. So bieten einzelne Seelsorger, aber auch Initiativen und Organisationen der evangelischen und katholischen Kirchen, bereits seit Mitte der 1990er Jahre Internetseelsorge an. Die kirchlichen Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, Diakonie und Caritas, haben ebenfalls Angebote der interaktiven Kommunikation im Netz, die unter die Rubrik Onlineberatung fallen.
Einsatz des Internets Der Begriff Internetseelsorge wird in einem sehr breiten Zusammenhang gebraucht. Es handelt sich um Seelsorge, bei der eine Kommunikation in irgendwelcher Form übers Internet stattfindet. Dabei kommen sehr unterschiedliche Ansätze zu Tage: Kontaktaufnahme über eine Webseite, Seelsorge per E-Mail, Chat oder in Foren, bis hin zu SMS-Seelsorge, die über ein SMS-Gateway abgewickelt werden. Oft werden auch Kombinationen dieser Technologien eingesetzt.Nähe und Distanz als Zeichen unserer Zeit. Fragen an die Internet- und SMS-Seelsorge Von Jakob Vetsch, Text mit Bildern, in: Stiftung Evang.-reformiertes Diakonenhaus Greifensee, Verein Evang.-reformierte Diakonenschaft von Greifensee, Stabilität und Zukunft 2002/03, Seiten 2-5. Auszug: Wie können Sie Seelsorge machen, ohne Ihr Gegenüber zu sehen? So fragte die Stimme vom Radio Vatikan beim Telefoninterview ...
mini|Internationaler Auftritt vom Seelsorge.net vom 28. Juni 1998 Mit dem ersten Konzept einer Seelsorge im Netz500 Schweizer Primeurs, Schweizer Erfindungen und Schweizer Entdeckungen; Internet-Seelsorge (Jakob Vetsch, 1995) Roland Müller, Switzerland. Mueller Science; abgerufen am 4. Mai 2024, deren Leitsätze lauteten: Seelsorge als Angebot auf allen wichtigen Kommunikationskanälen und Helfen, ohne nach Schuld zu fragen und ohne Dank zu erwarten, waren bereits am 27. September 1995Internet: Ökumenischer Seelsorgedienst. Premiere im Internet: Erstmals wird ein interaktiver Seelsorgedienst angeboten. Von René Hornung, in: SonntagsZeitung, 8. Oktober 1995, Seite 103Werdenberger Pfarrer als erster Internet-Seelsorger. Computernetze – für Pfarrer Jakob Vetsch ein logisches Kommunikationsmittel. Von René Hornung; Bild: Hansruedi Rohrer. In: Werdenberger & Obertoggenburger, Dienstag, 10. Oktober 1995, Nr. 196, Seite 3Der Seelsorger im Internet. Erster Schweizer Online Pfarrer / Seelentröster im Internet. Besuch beim ersten Online-Pfarrer der Schweiz. Ein Bildbericht, in: Online PC Zeitung. Die grösste PC-Zeitung der Schweiz. Nr. 4 1996 II. Jahrgang, Seiten 1 und 10Jesus surft zu den Schäfchen. Seelsorge via Internet: Ein ökumenisches Team kümmert sich um die Seelen von Surfern / Kirche virtuell: Landeskirchen am Netz. Von Elefteria Xekalakis, Bild: Tom Haller, in: Tages-Anzeiger. Freitag, 7. Februar 1997, Seite 15Die Wiege stand 1995 in Gretschins Von Hanspeter Thurnherr, in: Werdenberger & Obertoggenburger vom Donnerstag, 30. September 2010 | Nr. 228, Seiten 1 und 3. Buchs SG der Schweizer Pfarrer Jakob Vetsch und der IT-Spezialist Stefan Hegglin auf dem Pluto-Rechner beim Neutechnikum Buchs SG (NTB) und ab Anfang 1996 bei Vorarlberg OnlineBalsam für seelenramponierte Datensurfer: Oberländer Seelsorge auf dem Internet. Von Iso Rechsteiner (mit der Homepage der Internet-Seelsorge im Bild). In: St. Galler Oberländer Tagblatt. Freitag, 9. Februar 1996 online gegangen.Internet-Seelsorge: Den Reisenden auf der Datenautobahn eine Raststätte bieten EKD-Newsletter Nr. 17, Dezember 1997, abgerufen am 4. Dezember 2020Internetseelsorge: Trägt das Netz? von Sabine Bobert-Stützel, S.T.M., Version Juni 2001, Auszug: Erfindung der Form Internet-Seelsorge durch den Schweizer Pfarrer Jakob Vetsch im September 1995, in: Theologische Medienforschung, mitglied.lycos.de/sbobert/internetseelsorge.htm, abgerufen am 4. Januar 2004Virtuelle Samariter werden gebraucht / Das dargebotene Handy Von Marcel Reuss, in: Tages-Anzeiger. Samstag, 3. September 2005, Seite 1710 Jahre Seelsorge im Netz Wiener Zeitung Online, Dienstag 6. September 2005Gott in uns, wir in ihm. Gott vernetzt Menschen Von Jakob Vetsch, in: Kirchenbote Kanton St. Gallen 9/2005, Seite 2Netze knüpfen – auch im Internet. Gefragte Internet-Seelsorge Text und Bild von Viviane Schwizer, in: forum, Pfarrblatt der Katholischen Kirche im Kanton Zürich 21/2005, 9./16. Oktober 2005, Seite 27Cura pastorale via internet e SMS – Seelsorge via Internet und SMS Text von Paolo Tognina / Bild von Hans Domenig, in: Voce evangelica, ottobre 2005 – Nr. 10, pagina 34 (in italienischer Sprache)Wer schreibt dem Pfarrer einen Brief? Moderne Kirche: Die Internet-Seelsorge steht Menschen in Not bei – per Mail oder SMS Text von Barbara Lauber / Foto von Siggi Bucher, in: Basler Zeitung baz. Samstag, 24. Dezember 2005, Seite 4Von Internet-Seelsorge bis Bahnhofkirche. Neuere Entwicklungen in der institutionellen Spezialseelsorge Antrittsvorlesung von Cla Reto Famos, Zürich 16. Januar 2006, S. 2–4, abgerufen am 30. September 202020 Jahre Internet-Seelsorge, 27. September 1995-2015, Reformierte Kirche Kanton Zürich, 2015H@ppy Birthd@y! Die ökumenische Internet-Seelsorge feiert den 20. Geburtstag, Raphael Kummer, in: reformierte presse, Nr. 38 / Zürich, 18. September 2015, abgerufen am 24. Juli 2025Junge und Kirchenferne wenden sich vermehrt an Seelsorge.net. Zum 25. Geburtstag liess sich der E-Mail-Dienst evaluieren Medienmitteilung Seelsorge.net vom 4. Dezember 2020, abgerufen am 24. Juli 2025Interface: Evaluation der Online-Beratungsplattform seelsorge.net Luzern, den 6. November 2020, abgerufen am 24. Juli 202525 Jahre Seelsorge.net: Das Angebot wird auch von jungen und kirchenfernen Menschen genutzt Radio-Beitrag auf Life-Channel, 7. Dezember 2020, abgerufen am 12. Dezember 2020 Ihr waren auch die ersten Dienste Behinderte im Internet / Handicapped on the Internet mit A. David BrownAufgeben ist keine Alternative. TB von A. David Brown, 9. August 2013 sowie ab 1998 Trauernde im Internet mit Ebo und Monique Aebischer-CrettolAuch Telefonseelsorge und die 1995 von Jakob Vetsch gegründete Internet- und SMS-Seelsorge haben sich als ein hilfreiches Instrument zur Begleitung entwickelt. Auszug aus: Religion in Geschichte und Gegenwart RGG4, Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft. Tübingen 2004. Band 7, Artikel Suizid, IV. Praktisch-theologisch, von Ebo Aebischer-Crettol, Seiten 1854 und 1855 angegliedert; dem Team gehörte damals auch Mary OlsonRev. Mary Olson, president of the Elaine Legacy Center Katti Gray: More than memorials in Elaine August 4, 2019 (in englischer Sprache); abgerufen am 21. Januar 2021 aus Ohio USA mit ihrem ersten interreligiös offenen Dienst The Abrahamic Family / Die Familie Abrahams an. Bald bot ein Team die ökumenische Mail-Seelsorge in verschiedenen Sprachen und Ländern an: Deutsch (Die Internet-Seelsorge), Italienisch (Parrochia Internet, ab Mai 1996), Französisch (cure d'âme, Aide Spirituelle), Englisch (Pastoral Counseling / Pastoral Care on the Internet, ab September 1997), Niederländisch (Zin-Zone, ab 1998), Ungarisch (Lelkigondozás, ab Oktober 1997)Lelkigondozás az interneten Bogdányi Gábor 2004, Magyarországi Evangélikus Egyház (in ungarischer Sprache), abgerufen am 21. Dezember 2020Internet Lelkigondozás: Einführung, Entstehung Református Telefonos és internetes Lelkigondozás (auf ungarischer Website, in deutscher Sprache); abgerufen am 21. Dezember 2020 und Dänisch (På tomandshånd, ab März 1997). Es bildete während Jahren das Seelsorge-Angebot im Internet, nicht nur für die Schweiz, sondern auch für das Kathweb Österreich, das Bistum Würzburg, die EKD in Deutschland, die Lutherische Kirche Ungarn u. a.
Am 29. Juli 1999 kam in Zusammenarbeit mit dem Telekommunikationsunternehmen diAx160 Zeichen Verzweiflung. Ein Zürcher Pfarrer hat einen weltweit einzigartigen Service aufgebaut: Die Seelsorge per SMS. Von Gret Heer; Foto: Bruno Schlatter. In: SonntagsZeitung, 10. Dezember 2000, Seite 148. Auszüge: Der Online-Pfarrer ist überzeugt: Die SMS- und Internet-Seelsorge ist das Pfarrhaus des 21. Jahrhunderts. / Wir werden von diAx gesponsert., später Sunrise, die erste SMS-Seelsorge dazu, welche auch über die Applikation WAP abgerufen werden konnte.Die dargebotene Tastatur. Mit der Internet-Seelsorge geht der Zürcher Pfarrer Jakob Vetsch neue Wege. Text von Peter Durtschi, Foto von Regula Bearth; in: Internet Standard, 22. Dezember 2000, Meeting Seelsorge per SMS, Seite 13Kurioses: Zürcher Pfarrer Jakob Vetsch lanciert den weltweit ersten Seelsorgedienst via SMS, GL 23. Dezember 2000, greg.ch/publications/netzwetter_1200.html, abgerufen am 14. April 2006Eine Seelsorge in Häppchen, Neue Zürcher Zeitung NZZ, Beitrag von Urs Bühler, 11. Januar 2001E-Pastor@l. Via Internet und SMS. Ein Bildbericht von Stephan Moser/kipa, Foto: Keystone/Montage: kik, Foto: refbild; in: Sonntag, Nr. 18, 3. Mai 2001, Seiten 36–38Jakob Vetsch Porträt, von Adrian Zeller (Text und Bild); in: Wendekreis 5/2001, Seite 34. Ein Auszug: Die Telefonseelsorge war das Pfarrhaus des 20. Jahrhunderts, die Internet-Seelsorge ist das Pfarrhaus des 21. Jahrhunderts. (Eine These der Berliner Theologiedozentin Sabine Bobert-Stützel)Weihnachts-Fest-Gefahren: Es geht nicht ohne Vorkehrungen. Adrian Zeller sprach mit Jakob Vetsch, dem Gründer und Leiter der Internet- und SMS-Seelsorge. Von Adrian Zeller. Bild: André Neidhart. Photo: Stephan Szekeres/Photo-Composing: Reto Bieri. In: astrea, die offizielle gesundheitszeitschrift der schweizerischen apotheken. astrea 12, dezember 2001, geschenk gesundheit, Seiten 14–16Samariter der Datenautobahn. SOS per SMS? Das Internet-Seelsorge-Team um den Zürcher Pfarrer Jakob Vetsch hat es möglich gemacht. Von Marcel Reuss; Bild: Sebastian Derungs. In: Tagblatt der Stadt Zürich / www.ZuerichExpress.ch. Dienstag, 12. März 2002, Nummer 49. Zürich, Seite 11Die virtuelle Kirche der Zukunft. Referat des Internet-Pfarrers Jakob Vetsch im ReZ Dübendorf. Ein Bildbericht (jcg), in: Anzeiger von Uster AvU/ZO. Samstag, 8. Juni 2002Ausbau der Internet- und SMS-Seelsorge. Sitzung der Zentralkirchenpflege. In: Neue Zürcher Zeitung NZZ, Stadt Zürich (pi). Freitag, 4. Juli 2003. Nr. 152, Seite 3710 Jahre SMS-Seelsorge - neu mit Kurznummer «767», Medienspiegel von kath.ch, Gastbeitrag vom 10. Dezember 200910 Jahre SMS-Seelsorge, 29. Juli 1999-2009, SRF Regionaljournal Zürich Schaffhausen, Sendung vom 10. Dezember 2009Erste Seelsorge auf WAP Netzwoche.ch, Donnerstag 22. Juni 2000, abgerufen am 13. Dezember 2020
mini|Jakob Vetsch an der 16. ECIC vom 16. Juni 2011 in München