Nikolaus Stein von Kamienski (* 25. Januar 1961 in Essen)Pressebericht., In: Kino.de. ist ein deutscher Regisseur und Drehbuchautor.Kurzbio., In: Hamburgmediaschool.com. Er stammt aus einer polnisch-preußischen Adelsfamilie.
Leben Seine Eltern sind der Jurist Wolfgang Stein von Kamienski und Hildegard Larink, Tochter des Astronomie-Prof. an der Univ. Hamburg Johannes Larink und der Therese Krebs. Stein hat zwei ältere Schwestern und einen jüngeren Bruder.
Stein studierte zunächst Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Hochschule der Künste Berlin und von 1992 bis 1994 Filmregie bei Hark Bohm und Alexander Mita an der Universität Hamburg sowie der Hamburg Media School und gewann mit seinem ersten Kurzfilm Vorsicht Sepp! 1984 den Hauptpreis beim Europäischen Kurzfilmfestival.
Bekannt wurde er vor allem durch zahlreiche Tatort-Inszenierungen. Neben zahlreichen Tatort-Folgen führte er bei einer Folge der Hörspielserie Radio-Tatort Regie. Fünfmal wurde er für den Adolf-Grimme-Preis nominiert und dreimal für den „Deutschen Fernsehpreis“. Sein Film Die Quittung wurde 2004 mit dem „Deutschen Fernsehpreis“ für das „Beste Drehbuch“ ausgezeichnet. 2010 erhielt er für Buch und Regie des Films Bis nichts mehr bleibt den Bayerischen Fernsehpreis. Der Film wurde auch mit dem „Norddeutschen Filmpreis“ und dem „Prix d’Or“ auf dem FIPA-Festival in Biarritz ausgezeichnet.
Neben seiner Tätigkeit als Drehbuchautor und Filmregisseur hat Niki Stein auch am Theater inszeniert und Regie bei Hörspielen geführt. Außerdem lehrt er an der Internationalen Filmschule Köln und der Hamburg Media School.
Filmografie (Auswahl)
Theaterinszenierungen 2005: „Der Krüppel von Inishmaan“, Martin McDonagh, Theater Baden-Baden 2010: „Iphigenie auf Tauris“, Johann Wolfgang von Goethe, Staatstheater Mainz
Hörspiele zusammen mit Leonhard Koppelmann: Rommel, Ufa (Sony Music) B009J3K4M8 Helmut Krausser: Nahrungsaufnahme während der Zeitnotphase – Gedankenprotokoll einer Schachpartie,Hörspiel von Helmut Krausser, HR 2005, Abruf 10. August 2022. 3. Platz „Hörspiel des Jahres 2008“ Roland Schimmelpfennig: Krim-Krieg in Wiesbaden, ISBN 978-3-86717-335-3. Die Streife, Originalhörspiel dt., Bearbeitung Tatiana Nekrasov, Autor und Regie: Niki Stein, Produktion SWR 2022, 55 Min., Ursendung SWR2 7. Aug 2022.Hörspiel Die Streife, Abruf 10. August 2022.
Veröffentlichungen Schneewittchen oder Die Kunst der Entscheidung. In: Beatrice Ottersbach, Thomas Schadt (Hrsg.): Regiebekenntnisse. ISBN 978-3-89669-673-1. Unter Piraten. In: FAZ, 20. April 2012. "Der Klick. In: Neue Rundschau 2015/4, ISBN 978-3-10-809104-0. Wenn unser starker Arm es will, stehen alle Googles still. In: Tagesspiegel, 14. Dezember 2016. Ein Schreckensszenario fast wie im eigenen Spielfilm. In: FAZ, 5. Februar 2020 Der Rest ist Schweigen. In: FAZ, 11. April 2020
Genealogie Walter von Hueck, Erik Amburger, Friedrich Wilhelm Euler, Detlev Schwennicke, u. a.: Genealogisches Handbuch des Adels. Adelige Häuser. B (Briefadel). 1986. Band XVII, Band 89 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Glücksburg/Ostsee 1986, S. 459 f.
Weblinks
Niki Stein beim Bundesverband Regie Niki Stein bei der Agentur Above The Line Ein Porträt des Frankfurter Filmemachers Niki Stein beim Filmhaus Frankfurt vom 1. August 2005 Der liebe Gott wird leuchten mir: Niki Stein über Frankfurt, vom 10. September 2022 (hinter Paywall)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Künstler (Deutschland) Niki Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1961 Kategorie:Mann