Kai Sehr (* 1965 in Düsseldorf) ist ein deutscher Regisseur.

Beruflicher Werdegang Kai Sehr wuchs in Deutschland auf, arbeitete eine Zeitlang als Krankenpfleger, bis er in den 1990er Jahren nach Los Angeles zog und Filmregie am American Film Institute studierte.

Kai Sehr führte Regie bei einer Reihe von Musikvideos für die Bands Die Sterne, Die Ärzte, Die fantastischen Vier und Live. Für die Backstreet Boys dreht er 1996 den Videoclip für ihre Debütsingle in den USA Quit Playing Games (With My Heart). Ein 87-minütiger Musikfilm mit dem Titel Live in Berlin entstand 2002 unter seiner Regie für Glashaus. 2011 drehte Kai Sehr für Herbert Grönemeyer die Musikvideos zum Titel Schiffsverkehr und Fernweh. , abgerufen am 10. Februar 2012.

In den 2000er Jahren drehte Kai Sehr zahlreiche ausgezeichnete Werbefilme unter anderen für McDonald’s, Hornbach und BMW. Für den Spot Mc Donald’s – Hello wurde er 2005 mit dem Golden Award of Montreux ausgezeichnet und für seine Mitarbeit an einer Reihe von neun Werbefilmen für K-Fee Energy Drink erhielt er 2005 einen Silbernen Löwen beim Cannes Lions International Advertising Festival.

Kai Sehr ist mit der Regisseurin Karin Haase-Sehr verheiratet und hat seinen Hauptwohnsitz in Los Angeles.Ein Interview mit Karin Haase-Sehr

Musikvideos 1994: Universal Tellerwäscher, Die Sterne 1994: Friedenspanzer, Die Ärzte 1994: Quark, Die Ärzte 1995: Schunder-Song, Die Ärzte 1996: Quit Playing Games (With My Heart), Backstreet Boys 1996: Drei-Tage-Bart, Die Ärzte 1997: Der Picknicker, Die fantastischen Vier 1998: Männer sind Schweine, Die Ärzte 2000: Klonen, Knorkator 2000: They Stood Up for Love, Live 2002: Live in Berlin, Glashaus 2011: Schiffsverkehr, Herbert Grönemeyer 2011: Fernweh, Herbert Grönemeyer

Weblinks Kai Sehr Homepage Repräsentation bei Locksmith

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1965 Kategorie:Mann