Kurt Sperling (* 13. Februar 1903 in Grimma; † 6. Juni 1992 in Berlin) war ein deutscher Film- und Theaterschauspieler.

Leben und Wirken Der im sächsischen Grimma geborene Sperling erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Carl Huth und Peter Stanchina am Alten Theater Leipzig. Seine Bühnenlaufbahn führte ihn zuerst in die Provinz und dann wieder nach Leipzig.

Der sogenannte „schwere Chargen-Schauspieler“ wechselte nach dem Weltkrieg 1950 nach Berlin, dort arbeitete er zunächst am Berliner Ensemble von Bertolt Brecht. Ab 1953 wirkte er über drei Jahrzehnte am Deutschen Theater.

Vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren wirkte der körperlich kräftig gebaute Schauspieler auch in zahlreichen Streifen der DEFA mit. Vielfach spielt er Polizisten, Spitzel, aber auch Arbeiter- und Bauerngestalten. Seine komödiantische Begabung kommt in einigen satirischen Stacheltier-Kurzfilmen zur Geltung.

Filmografie 1950: Familie Benthin 1953: Die Unbesiegbaren 1954: Stärker als die Nacht 1955: Der Teufel vom Mühlenberg 1955: Ein Polterabend 1956: Genesung 1956: Damals in Paris… 1958: Der Prozeß wird vertagt 1959: Kein Ärger mit Cleopatra 1961: Das Stacheltier: Ein Pferd müßte man haben (Kurzfilm) 1961: Die Liebe und der Co-Pilot 1961: Schneewittchen 1962: Die aus der 12b 1963: Die Glatzkopfbande 1963: Verliebt und vorbestraft 1965: Wolf unter Wölfen 1970: Junge Frau von 1914 (Fernsehfilm) 1971: Husaren in Berlin 1976: Leben und Tod Richard III. (Theateraufzeichnung) 1979: Zünd an, es kommt die Feuerwehr 1979: Der Katzenprinz

Theaterengagements Altes Theater (Leipzig) Berliner Ensemble Deutsches Theater Berlin

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