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Ensembles
Ensemble Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt mit Umgebung miniatur|250px
Für die Weiler und Einöden um den Hohen Peißenberg soll im 13. oder 14. Jahrhundert eine eigene Kapelle entstanden sein. Ab 1514 ein neues Gotteshaus errichtet, das ein Marienbild aus der Kapelle des herzoglichen Pflegschlosses in Schongau erhielt. Das Augustinerchorherren-Stift Rottenbuch, dem 1604/08 die Wallfahrtsstätte inkorporiert worden war, erbaute ab 1615 eine größere Kirche, die an die spätgotische Kapelle angeschlossen und mit ihr räumlich verbunden wurde. Östlich wurde ein Chorherrenhaus erbaut, in dem Rottenbuch zur Zeit der Aufklärung eine Meteorologische Station einrichtete. – Die Gnadenkapelle wurde durch den vom Hohen Peißenberg stammenden Maler Matthäus Günther und durch Wessobrunner Stuckateure im 18. Jahrhundert barockisiert. Aus dem 19. Jahrhundert stammen die alte Schule und die Gemischtwaren- und Devotionalienhandlung. Das 1615 bereits erwähnte Wallfahrergasthaus wurde 1990 abgebrochen. Aktennummer: E-1-90-130-1.
Baudenkmäler nach Ortsteilen
Hohenpeißenberg
Buchschorn
Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Hohenpeißenberg
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
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