alternativtext=Rose Reiman-Hunziker (1912–2000) Dr. med., Frauenärztin, Gynäkologie und Geburtshilfe, Familiengrab auf dem Friedhof Hörnli, Riehen, Basel-Stadt |mini|Familiengrab auf dem Friedhof am Hörnli. Rose Reimann-Hunziker (* 14. Juli 1912 in BaselWilly Keller (Herausgeber): Schweizer Biographisches Archiv. Band 3. Zürich/Vaduz: EPI Verlag Internationaler Publikationen 1953. S. 109.; † 2000Medizinische Gesellschaft Basel: Jahresbericht 2000. Jahresbericht der Gesellschaft. Basel 2001, S. 7 (Digitalisat; PDF; 161 kB)) war eine Schweizer Gynäkologin und Geburtshelferin.
Leben Reimann-Hunziker war die Tochter des Basler Stadtphysikus Hans Hunziker. Sie studierte Medizin und promovierte 1939 an der Universität Zürich mit einer medizingeschichtlichen Arbeit über Felix Platter. Danach arbeitete sie als Assistenzärztin am Pathologischen Institut Basel, in Münsterlingen sowie an der Basler Frauenklinik, bevor sie als Spezialärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe arbeitete. Sie leitete eine Privatpraxis und übte operative Tätigkeiten an Privatkliniken in Basel aus.Willy Keller (Herausgeber): Schweizer Biographisches Archiv. Band 3. Zürich/Vaduz: EPI Verlag Internationaler Publikationen 1953. S. 109–110.
Reimann-Hunziker leitete die erste „Sprechstunde in der Schweiz für Geburtenregelung am Frauenspital Basel“Willy Keller (Herausgeber): Schweizer Biographisches Archiv. Band 3. Zürich/Vaduz: EPI Verlag Internationaler Publikationen 1953. S. 110.Bzw. Leiterin der Beratungsstelle für Familienplanung am Frauenspital Basel, doi:10.1159/000305391.unbekannt: Contributors to this issue. In: Journal of Sex Research. 2, 1966, S. 1–1, . Sie war „Vorsitzende des Tabakgegnerbundes, Vorstandsmitglied der Vereinigung für Frauenstimmrecht und Mitglied der Hygienekommission der Schweiz.“
Ihre Schriften, unter anderem „über ‚Einflüsse der Sonnentätigkeit und Witterungsverhältnisse auf Thrombose und Embolie‘“ sowie über sexuelle Erziehung, hatten internationalen Einfluss.
Reimann-Hunziker war mit Gottfried Reimann-Hunziker verheiratet. Ihre letzte Ruhestätte fanden sie auf dem Friedhof am Hörnli.
Literatur Willy Keller (Herausgeber): Schweizer Biographisches Archiv. Band 3. Zürich/Vaduz: EPI Verlag Internationaler Publikationen 1953. S. 109–110; Foto S. 216.
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Einzelnachweise
Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1912 Kategorie:Gestorben 2000 Kategorie:Frau Kategorie:Absolvent der Universität Zürich