Stephan Wellenhofer (* 9. Februar 1895; † 5. September 1980) war ein deutscher katholischer Geistlicher.

Werdegang Wellenhofer machte 1914 Abitur am Wilhelmsgymnasium MünchenJahresbericht über das K. Wilhelms-Gymnasium zu München. , 1913/14. Am 13. April 1919 empfing er die Weihe zum Priester. Er war Kurat, Präses und später Diözesanseelsorger im Erzbistum München und Freising. In dieser Funktion sorgte er sich mit großem Engagement um Jugendliche und körperlich Behinderte. 1926 gründete er den Piccoloclub für Lehrlinge im Hotel- und Gastronomiegewerbe. Von 1948 bis 1966 war er Stadtpfarrer in München. Viele Briefe in der 2005 herausgegebenen Quellensammlung Aus Feldpostbriefen junger Christen 1939-1945 stammen aus dem sich im Jugendhaus Hardehausen befindlichen Nachlass Wellenhofer.Karl-Theodor Schleicher/Heinrich Walle (Hg.), Aus Feldpostbriefen junger Christen 1939-1945. Ein Beitrag zur Geschichte der katholischen Jugend im Felde. Stuttgart 2005.

Ehrungen 1952: Verdienstkreuz (Steckkreuz) der Bundesrepublik Deutschland Benennung der Prälat-Wellenhofer-Straße im Münchner Stadtteil Großhadern Bayerischer Verdienstorden 1975: Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste

Weblinks Kurzporträt bei der Pfarrei Fronleichnam, München (mit Abbildung)

Einzelnachweise

Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Träger der Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste Kategorie:Person (München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1895 Kategorie:Gestorben 1980 Kategorie:Mann